20 April 2021

Die Nachrichtenlage um 23 Uhr

Die Schlagzeilen:

VERMISCHTES

MILLIONENGEWINN: Da dürften die Korken geknallt haben: Eine Lottospielerin oder ein Lottospieler hat bei Euromillions einen Gewinn von rund 75,6 Millionen Franken abgeräumt.

Zum Millionengewinn führten die Zahlen 5, 17, 28, 41 und 46 sowie die Sterne mit den Nummern 10 und 11, wie die Loterie Romande am Dienstagabend mitteilte. Im Jackpot für die nächste Ziehung bei Euromillions liegen 19 Millionen Franken. (Lausanne, 22:19)

POLITIK

ARGENTINIEN: Als erstes Land in Lateinamerika hat Argentinien mit der Herstellung des russischen Corona-Impfstoffs Sputnik V begonnen.

Der Pharmahersteller Laboratorios Richmond produziert nun zunächst eine erste Tranche, die dann zur Qualitätskontrolle zum Gamaleja-Institut in Moskau geschickt wird, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Im Juni wird die Produktion im grossen Stil anlaufen. Der in Argentinien hergestellte Impfstoff soll später in andere lateinamerikanische Länder exportiert werden. (Buenos Aires, 20:24)

EUROPA: Der US-Hersteller Johnson & Johnson will die Markteinführung seines Corona-Impfstoffes in Europa fortsetzen. Das teilte das Unternehmen am Dienstag mit, nachdem die EU-Arzneimittelbehörde (EMA) grünes Licht für das Präparat gegeben hatte.

Der Pharmakonzern hatte vor einer Woche erklärt, den Marktstart in Europa zunächst zu verzögern, weil es Berichte über Sinusvenenthrombosen in den USA gebe. Die EMA bekräftigte jedoch am Dienstag, dass die Vorzüge des Impfstoffs, Covid-19 zu verhindern, höher zu bewerten seien als die Risiken von Nebenwirkungen. (New Brunswick, 19:05)

GROSSBRITANNIEN: Trotz niedriger Fallzahlen befürchtet der britische Premierminister Boris Johnson in diesem Jahr eine dritte Welle an Coronavirus-Infektionen in seinem Land. Das sei die feste Ansicht der meisten Wissenschaftler, sagte der konservative Politiker bei einer Pressekonferenz am Dienstag im Regierungssitz Downing Street. Derzeit weise aber nichts darauf hin, dass der bislang vorgesehene Fahrplan zur Lockerung von Massnahmen nicht wie geplant fortgesetzt werden könne, so Johnson. Bis zum 21. Juni sollen in England schrittweise alle Kontaktbeschränkungen aufgehoben werden.

Um kĂĽnftige AusbrĂĽche besser einzudämmen, soll zudem der Einsatz verschiedener Medikamente bei positiv Getesteten geprĂĽft werden, fuhr Johnson fort. „Das bedeutet zum Beispiel, wenn sie positiv getestet werden mit dem Virus, könnte es eine Tablette geben, die sie zuhause einnehmen und die das Virus im Keim erstickt (…)“, so der Premier. Unter anderem nannte er Mittel wie Dexamethason und Remdesivir, die teilweise bereits bei Covid-19-Patienten zum Einsatz kamen. (London, 18:56)

EUROPA: Der US-Hersteller Johnson & Johnson will die Markteinführung seines Corona-Impfstoffes in Europa fortsetzen. Das teilte das Unternehmen am Dienstag mit, nachdem die EU-Arzneimittelbehörde (EMA) dem Präparat grünes Licht gegeben hatte. (New Brunswick, 18:52)

WIRTSCHAFT

BANKENSOFTWARE: Der Bankensoftwarespezialist Temenos hat im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahrs mehr Umsatz erwirtschaftet und deutlich mehr verdient als in dem von der Corona-Pandemie belasteten Vorjahr.

Besser lief vor allem das Geschäft mit der Vergabe von Softwarelizenzen. Der von Temenos in den ersten drei Monaten 2021 erzielte Umsatz (Non-IFRS) legte um 8 Prozent auf 209,4 Millionen US-Dollar zu, wie es am Dienstag in einer Mitteilung heisst. Analysten hatten im Vorfeld mit einem derartigen Anstieg gerechnet. (Genf, 18:25)

SPORT

DEUTSCHLAND: Für RB Leipzig ist der erstmalige Meistertitel in dieser Saison kaum mehr zu erreichen. Der Bundesliga-Zweite kassierte in der 30. Runde eine überraschende 1:2-Niederlage beim Vorletzten Köln.

Bayern München bietet sich damit am späteren Dienstagabend daheim gegen Leverkusen die Möglichkeit, den Vorsprung auf zehn Punkte auszubauen und dem neunten Meistertitel in Folge einen grossen Schritt näher zu kommen.

Matchwinner der Kölner war Captain Jonas Hector. Der 43-fache deutsche Internationale traf kurz nach der Pause zum 1:0 und sorgte fast unmittelbar nach dem Leipziger Ausgleich in der 59. Minute auch für die zweite und entscheidende Führung. Der Favorit hätte aus seiner Überlegenheit mehr herausholen müssen, als bloss das Tor durch Amadou Haidara. Vor allem in der ersten Halbzeit vergab Leipzig gute Chancen. (Fussball, 20:30)

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