20 April 2021

Die Nachrichtenlage um 21 Uhr

Die Schlagzeilen:

POLITIK

EUROPA: Der US-Hersteller Johnson & Johnson will die Markteinführung seines Corona-Impfstoffes in Europa fortsetzen. Das teilte das Unternehmen am Dienstag mit, nachdem die EU-Arzneimittelbehörde (EMA) dem Präparat grünes Licht gegeben hatte. (New Brunswick, 18:52)

EUROPA: Der US-Hersteller Johnson & Johnson will die Markteinführung seines Corona-Impfstoffes in Europa fortsetzen. Das teilte das Unternehmen am Dienstag mit, nachdem die EU-Arzneimittelbehörde (EMA) grünes Licht für das Präparat gegeben hatte.

Der Pharmakonzern hatte vor einer Woche erklärt, den Marktstart in Europa zunächst zu verzögern, weil es Berichte über Sinusvenenthrombosen in den USA gebe. Die EMA bekräftigte jedoch am Dienstag, dass die Vorzüge des Impfstoffs, Covid-19 zu verhindern, höher zu bewerten seien als die Risiken von Nebenwirkungen. (New Brunswick, 19:05)

ARGENTINIEN: Als erstes Land in Lateinamerika hat Argentinien mit der Herstellung des russischen Corona-Impfstoffs Sputnik V begonnen.

Der Pharmahersteller Laboratorios Richmond produziert nun zunächst eine erste Tranche, die dann zur Qualitätskontrolle zum Gamaleja-Institut in Moskau geschickt wird, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Im Juni wird die Produktion im grossen Stil anlaufen. Der in Argentinien hergestellte Impfstoff soll später in andere lateinamerikanische Länder exportiert werden. (Buenos Aires, 20:24)

GROSSBRITANNIEN: Trotz niedriger Fallzahlen befürchtet der britische Premierminister Boris Johnson in diesem Jahr eine dritte Welle an Coronavirus-Infektionen in seinem Land. Das sei die feste Ansicht der meisten Wissenschaftler, sagte der konservative Politiker bei einer Pressekonferenz am Dienstag im Regierungssitz Downing Street. Derzeit weise aber nichts darauf hin, dass der bislang vorgesehene Fahrplan zur Lockerung von Massnahmen nicht wie geplant fortgesetzt werden könne, so Johnson. Bis zum 21. Juni sollen in England schrittweise alle Kontaktbeschränkungen aufgehoben werden.

Um kĂĽnftige AusbrĂĽche besser einzudämmen, soll zudem der Einsatz verschiedener Medikamente bei positiv Getesteten geprĂĽft werden, fuhr Johnson fort. „Das bedeutet zum Beispiel, wenn sie positiv getestet werden mit dem Virus, könnte es eine Tablette geben, die sie zuhause einnehmen und die das Virus im Keim erstickt (…)“, so der Premier. Unter anderem nannte er Mittel wie Dexamethason und Remdesivir, die teilweise bereits bei Covid-19-Patienten zum Einsatz kamen. (London, 18:56)

WIRTSCHAFT

BANKENSOFTWARE: Der Bankensoftwarespezialist Temenos hat im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahrs mehr Umsatz erwirtschaftet und deutlich mehr verdient als in dem von der Corona-Pandemie belasteten Vorjahr.

Besser lief vor allem das Geschäft mit der Vergabe von Softwarelizenzen. Der von Temenos in den ersten drei Monaten 2021 erzielte Umsatz (Non-IFRS) legte um 8 Prozent auf 209,4 Millionen US-Dollar zu, wie es am Dienstag in einer Mitteilung heisst. Analysten hatten im Vorfeld mit einem derartigen Anstieg gerechnet. (Genf, 18:25)

US-BÖRSE: Am jährlichen inoffiziellen Marihuana-Feiertag in den USA stürzen sich Anleger auf Aktien von Cannabisfirmen. Die Aktien von Aurora, Aphria, Hexo, Sundial und Tilray steigen im vorbörslichen US-Geschäft um bis zu 7,4 Prozent.

Die US-Datumsschreibweise fĂĽr den 20. April – 4/20 – gilt in der Cannabis-Szene als Code fĂĽr Marihuana-Produkte. Am Montag hatte der US-Kongress ein Gesetz verabschiedet, das Banken Geschäfte mit Cannabisfirmen in denjenigen Bundesstaaten erlaubt, in denen Cannabis legal ist. (New York, 15:00)

VERMISCHTES

PHILIPPINEN: Auf den Philippinen sind Zehntausende Menschen auf der Flucht vor dem Taifun „Surigae“. Der Tropensturm erreichte zuletzt Windgeschwindigkeiten von 175 Kilometern pro Stunde und Böen von bis zu 215 Stundenkilometern.

Zudem brachte er heftigen Regen mit sich. Betroffen waren nach Angaben der Katastrophenschutzbehörde mehr als ein Dutzend Provinzen an der Ostküste des Inselstaats.

Es kam zu Sturzfluten und Erdrutschen. Besonders schlimm war die Situation am Dienstag in der Region Bicol am sĂĽdöstlichen Ende der Insel Luzon. In verschiedenen Landesteilen kamen mindestens zwei Menschen – eine Frau und ein älterer Mann – ums Leben. Sie seien von einem herabstĂĽrzenden Gegenstand beziehungsweise einem umstĂĽrzenden Baum erschlagen worden, so die Behörden. (Manila, 15:17)

SPORT

DEUTSCHLAND: Für RB Leipzig ist der erstmalige Meistertitel in dieser Saison kaum mehr zu erreichen. Der Bundesliga-Zweite kassierte in der 30. Runde eine überraschende 1:2-Niederlage beim Vorletzten Köln.

Bayern München bietet sich damit am späteren Dienstagabend daheim gegen Leverkusen die Möglichkeit, den Vorsprung auf zehn Punkte auszubauen und dem neunten Meistertitel in Folge einen grossen Schritt näher zu kommen.

Matchwinner der Kölner war Captain Jonas Hector. Der 43-fache deutsche Internationale traf kurz nach der Pause zum 1:0 und sorgte fast unmittelbar nach dem Leipziger Ausgleich in der 59. Minute auch für die zweite und entscheidende Führung. Der Favorit hätte aus seiner Überlegenheit mehr herausholen müssen, als bloss das Tor durch Amadou Haidara. Vor allem in der ersten Halbzeit vergab Leipzig gute Chancen. (Fussball, 20:30)

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