Zwischenlösungen für Wassersportarten im Winter gefordert
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(02:56)
Das Thema Hallenbad – oder besser gesagt: kein Hallenbad – sorgt in Thun immer wieder für Gesprächsstoff. Bis 2050 wird politisch ein Hallenbad gefordert. Bis dahin soll die Stadt aber auch nach Zwischenlösungen suchen. Das fordert Franz Schori, SP-Stadtrat, in einem Postulat.
Sein Vorstoss basiert auf der Annahme, dass die Stadt Thun bis 2050 ein Hallenbad plant. Genau dieses Grossprojekt wurde bereits 2023 mit einem Postulat im Stadtrat gefordert. Das Thuner Parlament hat es damals angenommen und für erheblich erklärt. Das Generationenprojekt steckt in den Kinderschuhen und die Verwaltung arbeite derzeit an ersten Abklärungen.
Bis ein Hallenbad tatsächlich realisiert werden könne, sei die Situation für Wassersportarten im Winter jedoch unbefriedigend, findet Schori. Deshalb brauche es schon vorher eine Lösung. Den Zeithorizont bis 2050 für ein Hallenbad hält er trotzdem für realistisch. Hinter einem solchen Generationenprojekt stecke einiges.
Der Gemeinderat mussdas eingereichte Postulat in den nächsten sechs Monaten beantworten. Voraussichtlich im Frühling 2027 wird das Anliegen dann im Thuner Stadtrat behandelt.
(text:pmu/bild:unsplash)