29 Oktober 2026

Zugunglück in Spanien: Zahl der Toten steigt auf 69

Nach dem schweren Zugunglück in Spanien ist die Zahl der Todesopfer auf 69 gestiegen.

An der Unglücksstelle in Urda in der Provinz Toledo rund 130 Kilometer südlich von Madrid sei in der Nacht eine weitere Leiche gefunden worden, teilte der Präsident der Region Kastilien-La Mancha, Emiliano García-Page, vor Journalisten mit. Er äusserte die Hoffnung, dass keine weiteren Todesopfer gefunden werden: „Man kann vorsichtig optimistisch sein“.

Auch bei den Schwerverletzten gibt es laut García-Page erste gute Nachrichten. Bei 4 der insgesamt 15 Patienten, die ursprünglich in die höchste Dringlichkeitsstufe „Rot“ eingestuft wurden, gebe es eine positive Entwicklung. Nach jüngsten Angaben der Regionalregierung werden 53 Verletzte weiterhin in Krankenhäusern in Kastilien-La Mancha behandelt, weitere 98 in Madrid.

Beim Unglück waren am Mittwochmorgen zwei Hochgeschwindigkeitszüge kollidiert: Ein Zug der staatlichen Bahngesellschaft Renfe fuhr von hinten auf einen stehenden Zug des privaten Unternehmens Iryo auf. Die genaue Ursache ist noch unbekannt und wird untersucht. Ersten Erkenntnissen zufolge könnte offenbar auch menschliches Versagen zu dem Unglück geführt haben.

(text:sda/bild:keystone)