6 April 2026

Zwölf Kilometer Stau vor dem Gotthard-Südportal

Der Rückreiseverkehr Richtung Norden hat am Ostermontag zu einem langen Stau vor dem Südportal des Gotthard-Strassentunnels geführt. Gegen 17 Uhr stauten sich die Fahrzeuge in der Leventina zwischen Faido und Airolo auf einer Länge von zwölf Kilometern.

Reisende brauchten damit für den betreffenden Abschnitt der Autobahn A2 bis zu zwei Stunden mehr als bei normaler Verkehrslage, wie der Touring Club Schweiz (TCS) auf der Plattform X schrieb.

Geduld brauchten die Reisenden auch in der Gegenrichtung. Der Verkehr in Richtung Tessin und Italien staute sich zwischen Erstfeld und Göschenen im Kanton Uri am Montagnachmittag zeitweise auf acht Kilometern Länge, nahm dann aber bis 18 Uhr wieder ab. Der Zeitverlust betrug damit bis zu 80 Minuten.

Seinen Höhepunkt hatte der Oster-Stau am Karfreitagnachmittag erreicht, als die Kolonne in Fahrtrichtung Süden auf 21 Kilometer anwuchs. Dies entsprach laut TCS einer Wartezeit von bis zu drei Stunden und 30 Minuten.

Bereits am Gründonnerstag hatten Reisende in den Süden Geduld gebraucht: Der Stau am Gotthard hatte um 14.20 Uhr seinen Höhepunkt von 15 Kilometern erreicht und ging danach bis 18.10 Uhr wieder auf 13 Kilometer zurück.

Auch am Samstag und Sonntag hatte es zeitweise Stau vor den beiden Tunnelportalen gegeben, allerdings in geringerem Ausmass.

Kantonspolizei Uri zieht positive Bilanz

Die Kantonspolizei Uri zog am Montag eine positive Bilanz: Die Verkehrslage sei jederzeit unter Kontrolle gewesen, hiess es in einer Mitteilung. An neuralgischen Punkten seien zusätzliche Einsatzkräfte positioniert worden, um den Verkehrsfluss zu unterstützen und rasch auf Ereignisse reagieren zu können.

Ausserdem hätten sich die umgesetzten Staumanagement-Massnahmen erneut als wirksam erwiesen. Der Ausweichverkehr auf den Kantonsstrassen konnte demnach weitgehend begrenzt werden. Es sei nur vereinzelt zu kurzzeitigen Überlastungen gekommen, hiess es.

(text:sda/bild:keystone)