8 Januar 2024

Zahl der Todesopfer bei Neujahrstag-Beben in Japan steigt auf 161

Die Zahl der Todesopfer nach dem schweren Erdbeben an der Westk├╝ste Japans am Neujahrstag ist auf 161 gestiegen. Es w├╝rden mit Stand von Montagmorgen (Ortszeit) noch 103 Menschen vermisst, teilte die Pr├Ąfektur Ishikawa mit. Seit dem Sonntagnachmittag wurden demnach mehr als 30 weitere Todesopfer geborgen. Das grosse Beben, von dem die Pr├Ąfektur und angrenzende Gebiete am Montag vergangener Woche ersch├╝ttert wurden, hatte eine St├Ąrke von 7,6 erreicht.

Am Samstag hatten die Bergungskr├Ąfte noch eine ├╝ber 90-j├Ąhrige Frau lebend aus den Tr├╝mmern eines zerst├Ârten Hauses in der K├╝stenstadt Suzu geborgen. ├ärzte hatten die Bergung als seltenes Ereignis beschrieben. Die ersten 72 Stunden nach einer solchen Katastrophe gelten als entscheidend. Danach verringern sich die ├ťberlebenschancen f├╝r versch├╝ttete Personen.

Tr├╝mmerberge, besch├Ądigte Strassen, Erdrutsche und Nachbeben hatten den Einsatz der Such- und Rettungstrupps erschwert. Ihre Arbeit wurde nach Berichten japanischer Medien zus├Ątzlich durch Schneef├Ąlle beeintr├Ąchtigt. Die Regierung hatte zus├Ątzliche Soldaten in das Katastrophengebiet entsandt, um die Suche zu unterst├╝tzen.

(text:sda/bild:keystone)