17 November 2021

WTA-Chef besorgt um Peng Shuai

Steve Simon, der CEO der Womens Tennis Association (WTA), zeigte sich am Mittwoch besorgt ├╝ber das Wohlergehen der chinesischen Tennisspielerin Peng Shuai. „Die heute von den chinesischen Staatsmedien ver├Âffentlichte Erkl├Ąrung zu Peng Shuai macht mich nur noch besorgter, was ihre Sicherheit und ihren Verbleib angeht“, liess der Amerikaner in einem Statement verlauten.

Zuvor war auf Twitter eine Nachricht aufgetaucht, den chinesische Staatsmedien angeblich im Namen von Peng abgesetzt haben. Darin erkl├Ąrte die Spielerin, dass die von ihr gemachten Anschuldigungen wegen sexuellen N├Âtigung nicht wahr seien. Sie befinde sich zuhause und in Sicherheit.

Die 35-j├Ąhrige Peng Shuai hatte letzte Woche auf dem chinesischen Netzwerk Weibo Missbrauchsvorw├╝rfe gegen den fr├╝heren chinesischen Vize-Regierungschef Zhang Gaoli ge├Ąussert. Ihr Eintrag wurde sp├Ąter gel├Âscht; Peng tauchte seither nicht mehr in der ├ľffentlichkeit auf. Am Montag hiess es von Seite WTA, dass mehrere Quellen, darunter der chinesische Tennisverband, best├Ątigten, dass Peng in Sicherheit sei und nicht physisch bedroht werde.

Offensichtlich zweifelt Simon nun aber daran: „Die WTA und der Rest der Welt brauchen unabh├Ąngige und ├╝berpr├╝fbare Beweise, dass Peng Shuai in Sicherheit ist. Ich habe wiederholt versucht, sie ├╝ber zahlreiche Kommunikationsmittel zu erreichen, ohne Erfolg.“

(text:sda/bild:unsplash)