25 Oktober 2022

WM 2022: Drei TodesfÀlle auf Stadionbaustellen registriert

Auf den Stadionbaustellen im WM-Gastgeberland Katar sind Angaben des Organisationskomitees zufolge wÀhrend der Arbeitszeit der vergangenen Jahre bei UnfÀllen drei Menschen gestorben. Das bestÀtigte die Fifa gut einen Monat vor dem Start des Turniers.

Es seien 37 weitere TodesfĂ€lle registriert worden, diese Arbeiter seien nicht wĂ€hrend ihrer TĂ€tigkeit auf den Baustellen gestorben, hiess es auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur. Das Organisationskomitee stuft diese FĂ€lle deshalb als „Non-Work-Related Deaths“ ein – als TodesfĂ€lle, die nicht unmittelbar mit der Arbeit zu tun hĂ€tten.

In britischen Medienberichten war im Verlauf der vergangenen Jahre seit der WM-Vergabe im Dezember 2010 von Tausenden toten Arbeitern in Kater geschrieben worden. Das Emirat kritisiert an dieser Darstellung, dass die TodesfĂ€lle nicht differenziert dargestellt wĂŒrden und verweist auf zahlreiche Reformen. Diese wiederum werden von Menschenrechtsorganisationen kritisiert. Amnesty International und Human Rights Watch fordern zudem die Einrichtung eines EntschĂ€digungsfonds, was auch der Deutsche Fussball-Bund unterstĂŒtzt.

(text:sda/bild:unsplash)