Wildtierschutzverordnung: Konflikt zwischen Bau und Schutz?
EDU-Grossrat Dominik Blatti ist das Thema Wildtierschutzverordnung wichtig. Er erklärt gegenüber Radio BeO, dass sich speziell im Simmental verschiedene Bauzonen und Wildtierschutzzonen überlagern. Dies hat ihn dazu bewogen, beim Kanton nachzufragen, inwiefern diese Überlagerung beim späteren Bauen problematisch sein könnte. Des weiteren wurden wohl einige Gemeinden nicht einzeln begrüsst beim Konsultationsverfahren punkto Wildtierschutzverordnung. Der Regierungsrat schreibt in der Antwort, dass diese Überlagerung gang und gäbe sei und dass es nie zu Konflikten kam. Die Wildtierschutzverordnung beziehe sich nur auf die Jagd und Freizeitaktivitäten und „berühre die aus dem Grundeigentum fliessenden Rechte nicht“, schreibt die Berner Regierung. Die Sorgen Blattis scheinen also unbegründet. Zum Punkt der einzelnen Antworten an die Gemeinden erklärt der Regierungsrat, dass es einerseits Verfahrenstechnisch nicht vorgesehen und andererseits bei der grossen Masse der Eingaben nicht im Rahmen der Ressourcen möglich war. Blatti sagt, dass er die Antworten mit seiner Mitinterpellantin besprechen werde und sich vorstellen könne, wenn das Thema aktuell bleibe, nachzustossen.
(text:ogr/bild:unsplash)