21 Februar 2023

Wie weiter mit der Sanierung der Eishalle Grabengut?

Der Baustopp der Sanierung f├╝r die Eishalle Grabengut in Thun hat Fragen aufgeworfen. Diverse Fragen aus dem Parlament sind bei der Stadtregierung eingegangen, und zwar Partei├╝bergreifend. Stadtrat Thomas Hiltpold aus der Gr├╝nen-Fraktion wollt vom Gemeinderat wissen, bei welchen Kosten├╝berschreitungen oder bei welchen ├änderungen am Projekt die Thuner Stimmbev├Âlkerung sich nochmals an der Urne zum Gesamtprojekt ├Ąussern k├Ânne.

Die Antwort des Gemeinderats f├Ąllt mager aus, resultiert Hiltpold: „Bei einem Nachkredit entscheidet der Stadtrat und nicht das Stimmvolk. Eine eher unsch├Âne Rechtslage. Erst bei einer wesentlichen ├änderung am Projekt k├Ânnte das Stimmvolk wieder entscheiden. Doch was heisst wesentlich? Eine notgedrungene, schwammige Antwort.“

Das ganze Ausmass der Kosten├╝berschreitung sei aber noch nicht bekannt, es brauche auch Geduld, sagt Hiltpold weiter.

Am 10. Februar 2023 hat die Stadt Thun kommuniziert, dass die Offerten f├╝r die Sanierung der Eishalle Grabengut rund 30 Prozent teurer ausgefallen sind, als die bereits vom Stimmvolk abgesegneten 20 Millionen Franken.

Bildlegende: das Thuner Rathaus wo das Stadtparlament seine Sitzungen abh├Ąlt.

(text:jae/bild:msi)