Wie sich der Kanton gegen die Hitze wappnen will
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(03:05)
Zwar klingt der Hitzesommer 2026 langsam ab, doch die Auswirkungen der Trockenheit sind noch deutlich spürbar. Der Kanton Bern war deshalb politisch dieses Jahr besonders gefordert, Massnahmen gegen die Hitze zu ergreifen und zu zeigen, wie er sich für die Zukunft wappnen will.
Die akute Hitze in diesem Jahr hat im bernischen Grossen Rat zu zahlreichen Forderungen und Kritik im Hinblick auf die Themen Hitze und Trockenheit geführt. Die Berner Umweltdirektion unter der Leitung von Regierungsrat Raphael Lanz stand dabei besonders im Fokus. Er sagt, der Kanton habe bereits verschiedene Hitzemassnahmen erarbeitet. Dabei seien Sofortmassnahmen, beispielsweise im Wald, notwendig, aber es brauche auch mittelfristige und langfristige Massnahmen. Dazu zählen hitzeresistentes Bauen und Umbauen, eine Klimastrategie und ein Hitze-Aktionsplan, den die Berner Kantonsregierung politisch einbringen werde.
Raphael Lanz ist auch Vorsteher der Wirtschaftsdirektion. Dort arbeite man beispielsweise mit Innovationsförderung daran, Lösungen mit neuen Technologien zu entwickeln. Auch konkrete Hilfestellungen für die Wirtschaft seien ein Thema, etwa frühere Auszahlungen von Direktzahlungen für Landwirtschaftsbetriebe.
(text:pmu/bild:unsplash)