27 Januar 2022

Widerstand gegen geplanten Ausbau des Autobahnanschlusses Wankdorf

Diese Woche hat das Bundesamt f├╝r Strassen (ASTRA) das Ausf├╝hrungsprojekt zum neuen Autobahnanschluss im Wankdorf ├Âffentlich aufgelegt. Der Anschluss soll vergr├Âssert, die Verkehrsfl├╝sse entflechtet und die Staugefahr verringert werden. Bereits regt sich Widerstand, wie beispielsweise vom Verein Spurwechsel. Der geplante neue Autobahnanschluss sei nicht die richtige L├Âsung f├╝r die Verkehrsprobleme, ist Spurwechsel-Pr├Ąsident Markus Heinzer ├╝berzeugt. Der Ausbau des Autobahnanschlusses lege den Grundstein f├╝r weitere Ausbauprojekte der Autobahn rund um Bern, was wiederum einen Teufelskreis in Gang setzen werde: Wird die Autobahn ausgebaut und so der Verkehr fl├╝ssiger, f├╝hre das unweigerlich zu mehr Verkehr. Das sei in der jetzigen Klimakrise nicht mehr haltbar. Dazu komme, dass sich das Stauproblem rund um Bern auf ein bis zwei Stunden pro Tag beschr├Ąnke, statt einem teuren Strassenausbau w├Ąre es sinnvoller erst einmal die Spitzen zu brechen, beispielsweise in dem man neue Berufsmodelle, wie Home-Office und Gleitarbeitszeiten, diskutiere. Es handle sich hier um ein Verkehrsproblem, dass sich nicht durch Strassenbau l├Âsen lasse, hier brauche es einen gesamtheitlichen Blick, so Heinzer weiter.

(text:cs/bild:unsplash-symboldbild)