3 Juli 2022

Wicki zum zweiten Mal Sieger am Innerschweizer Fest

Joel Wicki gewinnt nach 2018 zum zweiten Mal das Innerschweizer Teilverbandsfest. In der 4. Minute des Schussgangs in Ennetb├╝rgen NW setzte sich der 25-j├Ąhrige Entlebucher aus S├Ârenberg gegen den Schwyzer Eidgenossen Reto N├Âtzli durch. F├╝r Wicki ist es der insgesamt 15. Sieg an einem Kranzfest. N├Âtzli seinerseits, seit 2013 Eidgenosse, siegte in den ersten f├╝nf G├Ąngen und h├Ątte sein drittes Kranzfest gewinnen k├Ânnen. Auch seine ersten beiden Siege hatte er an Teilverbandsfesten errungen: 2014 am Innerschweizerischen in Cham, 2017 am S├╝dwestschweizerischen.

In den Medien und im Publikum wurde nach dem 5. Gang gewerweisst, wer von den punktgleichen Joel Wicki und Matthias Aeschbacher f├╝r den Schlussgang gegen Reto N├Âtzli ber├╝cksichtigt werden w├╝rde. Aber der Entscheid war von Vornherein klar. Ein Innerschweizer Kampfgericht w├╝rde unter keinen Umst├Ąnden einen Gast zum Schlussgang-Teilnehmer bestimmen, solange ein Innerschweizer gleich viele Punkte vorweist.

Dass selbst sehr klare Umst├Ąnde an der strikten Haltung der Innerschweizer Einteiler nichts ├Ąndern k├Ânnen, wurde vor drei Wochen am Stoos-Schwinget deutlich. Dort n├╝tzte es dem Berner Adrian Walther nichts, dass er das weitaus bessere Notenblatt vorwies als der Innerschweizer Christian Schuler (den Walther an dem Anlass ├╝berdies bezwungen hatte). Schuler wurde an Walther vorbei in den Schlussgang gehievt.

Am Stoos hatte Thedy Waser, der Technische Leiter des Innerschweizer Verbandes, noch gesagt, das Kampfgericht k├Ânne hinter diesem ÔÇô f├╝r Aussenstehende nicht nachvollziehbaren ÔÇô Entscheid stehen. In Ennetb├╝rgen wollte Waser, vom Fernsehen auf die Schlussgang-Zuteilung angesprochen, keinen Kommentar abgeben.

(text:sda/bild:sda)