20 März 2026

Weniger Schweizer Schokolade verkauft – Umsatz steigt 2025 trotzdem

Die Schweizer Schokoladenbranche hat 2025 deutlich weniger Tafeln, Pralinen und andere Produkte verkauft, gleichzeitig aber mehr umgesetzt. Grund dafür sind die Preisaufschläge für Produkte, um die stark gestiegenen Rohstoffkosten aufzufangen. Die insgesamt abgesetzte Menge an Schweizer Schoggi schrumpfte gegenüber dem Vorjahr um 7,9 Prozent auf 192’548 Tonnen, teilte der Verband Chocosuisse am Freitag mit. Dabei waren sowohl die Verkäufe im Inland als auch im Ausland rückläufig.

Im Heimmarkt sank der Absatz um 4,4 Prozent auf 55’719 Tonnen, während die Ausfuhren um 9,3 Prozent auf 136’829 Tonnen zurückgingen. Im Exportgeschäft, mit einem Anteil von 71,1 Prozent, sind die wichtigsten Absatzmärkte weiterhin Deutschland, Grossbritannien, Frankreich, Kanada und die USA.

Beim Umsatz zeigt sich hingegen ein anderes Bild: Dieser kletterte um 11,8 Prozent auf 2,47 Milliarden Franken. Der Zuwachs sei in erster Linie auf höhere Produktionskosten zurückzuführen – allen voran die Kakaopreise -, die an die Kunden weitergegeben wurden.

Die Preisanpassungen hätten sich im Konsum bemerkbar gemacht, teilte Chocosuisse weiter mit. Pro Kopf wurden in der Schweiz 2025 noch 10,3 Kilogramm Schokolade gegessen, 2,7 Prozent weniger als im Jahr zuvor. Besonders deutlich fiel der Rückgang bei Schweizer Schoggi aus (-4,5 Prozent), während importierte Produkte nahezu auf dem bisherigen Niveau blieb.

(text:sda/bild:keystone)