Weniger Ertrinkungstote im Kanton Bern und schweizweit
Im vergangenen Jahr sind im Kanton Bern fünf Menschen bei Ertrinkungsunfällen ums Leben gekommen. Schweizweit registrierten die Schweizerische Lebensrettungs-Gesellschaft SLRG und die Beratungsstelle für Unfallverhütung BFU insgesamt 43 tödliche Ertrinkungsunfälle.
Damit ist sowohl im Kanton Bern als auch schweizweit ein Rückgang der Zahlen festzustellen. Dieser könnte laut Christoph Merki, Mediensprecher der Schweizerischen Lebensrettungs-Gesellschaft SLRG, jedoch auch mit den Wetterbedingungen zusammenhängen, wie er gegenüber Radio BeO erklärt.
Von den fünf Todesopfern im Kanton Bern waren vier Männer und eine Frau. Auch schweizweit zeigt sich ein ähnliches Bild: Rund 80 Prozent der Opfer waren Männer.
Auffallend ist zudem, dass sowohl im Kanton Bern als auch in der ganzen Schweiz besonders viele tödliche Ertrinkungsunfälle Menschen im Pensionsalter betreffen. Neben einer höheren Aktivität im Wasser könnten in dieser Altersgruppe auch gesundheitliche Probleme sowie eine Fehleinschätzung der eigenen Leistungsfähigkeit eine Rolle spielen.
Nach mehreren Jahren mit Zahlen über dem langjährigen Durchschnitt von rund 50 tödlichen Ertrinkungsunfällen liegt die Zahl der Opfer erstmals wieder darunter.
(text:pd&chl/bild:unsplash)