19 Dezember 2022

Weltnaturgipfel einigt sich auf Abschlusserkl├Ąrung

Nach rund zweiw├Âchigen Verhandlungen haben sich die Teilnehmer des Weltnaturgipfels im kanadischen Montreal am Montag auf eine Abschlusserkl├Ąrung geeinigt. Darin stellen sich die rund 200 Staaten unter anderem das Ziel, mindestens 30 Prozent der weltweiten Land- und Meeresfl├Ąchen bis 2030 unter Schutz zu stellen.

Ausserdem wollen sie mehr Geld f├╝r den Schutz der Artenvielfalt ausgeben. Nach der Verabschiedung brach bei der Plenarsitzung im Kongresszentrum in Montreal, die zuvor immer wieder zeitlich nach hinten verschoben worden war, lauter Jubel aus. Organisatoren, Wissenschaftler und Vertreter von Nichtregierungsorganisationen hatten bis zuletzt gehofft, dass bei dem Treffen noch ein richtungsweisendes globales Abkommen f├╝r den Artenschutz verabschiedet werden kann.

Der 15. Weltnaturgipfel – der auch unter dem K├╝rzel COP15 l├Ąuft – h├Ątte urspr├╝nglich schon 2020 in China stattfinden sollen, wurde dann aber wegen der anhaltenden pandemischen Lage dort verschoben und zerteilt. Der erste Verhandlungsteil fand im vergangenen Oktober haupts├Ąchlich online im chinesischen Kunming statt.

(text:sda/bild:unsplash)