Welche Möglichkeiten bietet das Alpenrösli Thun
Die Grüne Thuner Stadträtin Noëmi Porfido richtet eine Anfrage an den Gemeinderat zum aktuellen Stand des „Alpenrösli“ in Thun und zu den geplanten weiteren Schritten. Das „Alpenrösli“ war über viele Jahre Teil der Fachstelle Arbeitsintegration (FAl) der Stadt Thun. Es umfasste ein Atelier, eine Boutique und ein Bistro, in denen sozialhilfebeziehende und erwerbslose Personen begleitet und in den Arbeitsmarkt integriert wurden.
Dieses Angebot wurde von der Stadt finanziell unterstützt und von der Fachstelle Arbeitsintegration betrieben. Ende 2024 beziehungsweise Anfang 2025 hat der Gemeinderat im Rahmen von Umstrukturierungen und Sparmaßnahmen beschlossen, die Integrationsprogramme des Alpenrösli zu verlagern und den Betrieb am bisherigen Standort einzustellen. Die betroffenen Tätigkeitsbereiche der Fachstelle Arbeitsintegration wurden an die Industriestrasse verlegt, wodurch die im Alpenrösli genutzten Flächen frei wurden.
Nach den vorliegenden Informationen befindet sich derzeit nur das städtische Fundbüro im Gebäude, während die übrigen Räume ungenutzt bleiben. Noëmi Porfido wünscht sich, dass engagierte Thunerinnen und Thuner die Möglichkeit erhalten, diese Räume als Pop-up oder für kulturelle Projekte zu nutzen. Dafür soll die Stadt niederschwellige Angebote bereitstellen.
(text:ath/bild:unsplash)