26 August 2023

Weiterhin WaldbrĂ€nde – Griechenland hofft auf Regen

Acht Tage nach Ausbruch der schweren BrĂ€nde im Nordosten Griechenlands brennt es in dem waldigen Gebiet nahe der griechisch-tĂŒrkischen Grenze immer noch an kilometerlangen Fronten. Auch in anderen Gegenden des Landes kĂ€mpfte die Feuerwehr am Samstag weiterhin gegen Wald- und BuschbrĂ€nde. FĂŒr ein bisschen Hoffnung sorgte die Wettervorhersage; demnach könnte es am Wochenende in Teilen Mittelgriechenlands, in der nördlichen Hafenstadt Thessaloniki und sogar in Athen regnen. Allerdings sorgten Gewitter mit Blitzen am Morgen bereits fĂŒr neue Brandherde, diesmal in der KĂŒstenstadt Vari nahe Athen.

Noch bevor die BrĂ€nde in Nordostgriechenland gelöscht sind, haben Experten bereits mit ersten Schadenserhebungen begonnen und die Bilanzen sind vernichtend. Was innerhalb einer Woche zerstört wurde, werde erst in Jahrzehnten wieder den ursprĂŒnglichen Zustand erreichen – wenn ĂŒberhaupt jemals, schrieb am Samstag die Zeitung „Kathimerini“. Demnach sind im Gebiet des Grenzflusses Evros rund 74 000 Hektar verbrannt, allein 13 000 davon im Nationalpark Dadia. Ornithologen sagen, der alte Kiefernwald mit seinen hohen BĂ€umen biete perfekte NistplĂ€tze fĂŒr Raubvögel und Geier – viele von ihnen seien nun dem Feuer zum Opfer gefallen.

(text:sda/bild:keystone)