24 Dezember 2022

Weisse Weihnacht und extreme Temperaturen РSturm hält USA in Atem

Weite Teile der USA erleben das k√§lteste Weihnachten seit Jahrzehnten. Ein Wintersturm brachte nicht nur heftige Schneef√§lle und Eiswinde – sondern auch Temperaturen von bis zu minus 40 Grad Celsius. In der Ostk√ľstenmetropole New York zeigte das Thermometer am Samstagmorgen minus 14 Grad, in Chicago waren es minus 17. Die Zahl der Toten stieg in der Nacht zum Samstag (Ortszeit) auf 17, wie der Sender NBC unter Berufung auf √∂rtliche Beh√∂rden berichtete.

Die Ursache seien in fast allen F√§llen wetterbedingte Verkehrsunf√§lle. Auch andere Sender berichteten von einer zweistelligen Zahl an Todesopfern im Zusammenhang mit wetterbedingten Verkehrsunf√§llen. Besonders stark betroffen war nach Angaben des US-Wetterdienstes die Region um die f√ľnf Grossen Seen (“Great Lakes”) im Nordosten des Landes an der Grenze zu Kanada, am Samstag verlagerte sich der Sturm in den Osten des Landes.

Am Samstagvormittag (Ortszeit) waren zeitweise mehr als 1,6 Millionen Haushalte ohne Strom, wie die Webseite PowerOutage zeigte. Vor allem an der Ostk√ľste kam es demnach zu Stromausf√§llen. Die arktische K√§ltefront brachte auch die Weihnachtspl√§ne vieler Reisenden durcheinander: Am Freitag waren nach Angaben der Flugdaten-Webseite FlightAware fast 6000 Fl√ľge gestrichen worden, am Samstagvormittag waren es bereits knapp 2000.

New York mit seinen etwa acht Millionen Einwohnern hatte am Freitag einen seltenen Temperatursturz erlebt: Innerhalb nur weniger Stunden fiel das Thermometer von plus 11 auf minus 12 Grad. Am Morgen hatten sich die New Yorker noch mit leichter Jacke und ohne Handschuhe zu den letzten Weihnachtseink√§ufen begeben. Am Nachmittag und Abend dagegen blieben Restaurants und Bars f√ľr den Abend vor den Feiertagen ungew√∂hnlich leer, w√§hrend sich viele Menschen lieber Zuhause einkuschelten.

(text:sda/bild:sda)