Walliser Staatsrat Reynard lobt Rettungskräfte nach Brandtragödie
Der Walliser Staatsrat Mathias Reynard hat den Rettungskräften gedankt für ihr grosses Engagement nach der Brandkatastrophe in Crans-Montana. „Ohne ihren Einsatz hätte das Feuer noch mehr Todesopfer gefordert.“
Die Professionalität, Solidarität und Menschlichkeit der Rettungskräfte habe Leben gerettet, sagte Reynard am Dienstag im Kantonsspital Sitten vor den Medien. „Wir sind stolz auf das Spital, das zu Beginn mehr als die Hälfte der Verletzten aufgenommen hat.“
Laut dem Gesundheitsdirektor des Kantons ist das Spital an seine Kapazitätsgrenzen gestossen. Es handle sich um ein Ereignis, wie es das Wallis noch nie gekannt habe. „Jeder Tote ist einer zu viel“, sagte Reynard, „aber ohne das Engagement der Rettungskette wären es noch mehr Tote gewesen“.
Die Arbeit ist laut Reynard noch lange nicht abgeschlossen. Der Kanton habe auch deshalb die psychologische Hilfe, auch für Pflegende- und Ärzteteams, verstärkt. Es gelte, die vielen psychologischen Traumata aufzuarbeiten.
(text:sda/bild: keystone)