4 Dezember 2023

Wacker Thun k├Ąmpft auch mit kleinem Budget

Aktuell liegt Wacker auf dem drittletzten Platz der Tabelle, bisher lief die Saison eher durchzogen, der Abstieg steht zumindest drohend am Horizont. Man habe von Anfang an gewusst, dass diese Saison eine Herausforderung werde, erkl├Ąrt Wacker-Sportchef Sven Zbinden im Interview mit Radio BeO. Da waren einerseits die Ver├Ąnderungen in der Mannschaft zum Ende der letzten Saison, nach denen sich die Mannschaft erst wieder finden m├╝sse, andererseits das aktuelle Verletzungspech. Dazu kommt, dass Wacker mit einem deutlich kleineren Budget auskommen muss als andere Clubs in der Nationalliga A.

Gerade f├╝r die erste Mannschaft sei der zeitliche Aufwand doch betr├Ąchtlich, weshalb man die Spieler auch finanziell entsch├Ądigen wolle, damit auch das regul├Ąre Arbeitspensum reduziert werden k├Ânnte. Auch den Junioren biete man Ausbildungen mit professionellen Trainern. Das alles koste Geld, so Zbinden weiter. Und w├Ąhrend viele Handballclubs ihr Budget in den letzten Jahren aufgestockt h├Ątten, sei bei Wacker das Gegenteil der Fall. Das mache es auch schwierig, konkurrenzf├Ąhig zu bleiben.

F├╝r die Zukunft w├╝rde sich Zbinden eine bessere Infrastruktur w├╝nschen. Diese sei nicht mehr ganz zeitgem├Ąss. Zwar liebe Wacker seine Lachenhalle, allerdings w├Ąre eine Eventhalle angezeigt. Das w├Ąre sexy, so Zbinden weiter. Diese m├╝sste auch nicht riesengross sein, aber rund 1500 bis 2000 Zuschauer*innen Platz bieten. Er hoffe, dass man weiterhin eine tolle Truppe habe und sich in der Nationalliga A behaupten k├Ânne.

(text:csc/bild:awe)