28 November 2021

Wacker Thun holt wichtige Punkte

Am Ende mussten die Thuner Fans in der Halle und vor dem Fernseher zwar etwas zittern, aber am Schluss resultieren zwei Punkte und ein erfolgreicher Sonntagsausflug. Dass es in der Schlussphase noch so spannend wurde, lag vor allem daran, dass die Berner Oberl├Ąnder es verpassten, den Deckel fr├╝her drauf zu machen. Diese Gelegenheit bot sich der Mannschaft im zweiten Durchgang immer wieder. Mit dem einen oder anderen Fehlwurf zu viel gelang das aber leider nicht. Schlussendlich kann man dar├╝ber aber hinweg sehen, nimmt man doch nun zwei Punkte mit nach Hause.

Aber der Reihe nach: Die erste Halbzeit war sehr ausgeglichen. Keines der beiden Teams konnte sich absetzen. Die Zwei-Tore-F├╝hrung zur Halbzeit war die h├Âchste F├╝hrung. Der Start gelang den Mannen von Remo Badertscher eigentlich nach Mass. Nino Gruber erzielte den ersten Treffer in Umgang zwei und sorgte somit sogar f├╝r eine Drei-Tore-F├╝hrung. Ein paar Fehlw├╝rfe und eine Zeitstrafe sp├Ąter konnten die St. Galler in Person von Dominik Jurilj die Partie aber wieder ausgleichen. 17:17 stand es zu diesem Zeitpunkt.

Die Ostschweizer wollten die Partie nun auf den Kopf stellen und in F├╝hrung gehen. Sogar mit dem siebten Feldspieler versuchten sie es. Es gelang ihnen aber zum Gl├╝ck nie, die Wende herbeizuf├╝hren. Auf Thuner Seite lag das unter anderem auch am starken und wiedergenesenen Nicolas Raemy. Auch der in der Schlussphase eingewechselte Marc Winkler steuerte drei ganz wichtige Paraden bei. So verhinderte Marc Winkler 43 Sekunden vor Schluss den Ausgleich der St. Galler und Nicolas Raemy schoss sechs Sekunden vor Schluss das 29:27. Das war dann auch das Endergebnis. Der Jubel der Thuner nach Spielschluss war entsprechend gross. Konnte man so doch aufschliessen zu Pfadi Winterthur und GC Amicitia Z├╝rich ÔÇô alle drei Teams haben nun gleich viele Punkte und sind die direkten Verfolger der Kadetten aus Schaffhausen.

Weiter geht es am Samstag mit dem Heimspiel gegen CS Ch├¬nois Gen├Ęve. Gegen den Aufsteiger spielte man bereits letztes Wochenende im Cup. Die Thuner wissen also, was auf sie zukommt und sie werden alles daransetzen, die Punkte 18 und 19 einzufahren.

(text:pd/bild:beo)