5 August 2026
Vorzeitiges Aus im Final für Michelle Heimberg
Für Michelle Heimberg endete der Wettbewerb vom 3-Meter-Brett an den European Aquatics Championships 2026 in Paris mit einer Enttäuschung. Nachdem sich die Titelverteidigerin am Nachmittag mit einer überzeugenden Leistung als Dritte souverän für den Final qualifiziert hatte, musste sie den Medaillenkampf am Abend nach dem ersten Sprung vorzeitig beenden.
Michelle Heimberg hatte im Vorkampf ihr Können eindrücklich unter Beweis gestellt. Mit 300,20 Punkten belegte die 26-jährige Aargauerin den ausgezeichneten dritten Rang und sicherte sich damit ohne Schwierigkeiten einen Platz im zwölfköpfigen Final. Dabei überzeugte sie mit einer konstanten Leistung und gehörte als eine von lediglich drei Athletinnen, die die Marke von 300 Punkten übertrafen, zu den stärksten Springerinnen der Qualifikation.
Im Final verlief der Wettkampf jedoch nicht wie erhofft. Nach ihrem ersten Sprung entschied sie sich gemeinsam mit ihrem Trainer, den Wettkampf nicht fortzusetzen.
Die letzten Wochen waren für Michelle Heimberg sehr belastend. Sie wollte diese Europameisterschaften trotz der schwierigen Umstände bestreiten, um wieder in den Alltag zurückzufinden. Der Effort vom 1-Meter-Brett hatte Michelle Heimberg jedoch so viel Kraft gekostet, dass ein Wettkampf vom 3-Meter-Brett auf diesem hohen Niveau nicht mehr möglich war. Deshalb hat sie gemeinsam mit ihrem Trainer entschieden, den Final nach dem ersten Sprung zu beenden.
(text:pd/bild:zvg)