Die Höhepunkte der 26. Sommets Musicaux de Gstaad
Die 26. Ausgabe der Sommets Musicaux de Gstaad endete am 7. Februar 2026 nach einer aussergewöhnlichen Woche voller magischer Konzerte, geteilter Emotionen und musikalischer Entdeckungen.
Zu den Höhepunkten zählten das inspirierte Rezital von Mao Fujita, die glanzvolle Eröffnung mit dem Chamber Orchestra of Europe, die unglaubliche Virtuosität von Emmanuel Pahud sowie die bewegende Darbietung des Cellisten Kian Soltani mit der Camerata Salzburg. Das Festival durfte zudem das legendäre Duo Martha Argerich und Renaud Capuçon (als Ersatz für die erkrankte Hélène Grimaud) willkommen heissen, das mit einem unvergesslichen Konzert begeisterte. Das junge Trio Nebelmeer brillierte gemeinsam mit dem grossen Bratschisten Gérard Caussé – eine inspirierende Begegnung zwischen den Generationen, ganz im Geist des Festivals. Zum krönenden Abschluss entfachte die Opernstar Pene Pati zusammen mit dem Orchester Les Siècles das Publikum mit einem Feuerwerk aus Opernarien.
Am Ende dieser intensiven Woche würdigte die Jury – bestehend aus Vadim Repin, Yves Chauris und Patrick Peikert, Direktor des Labels Claves – die aussergewöhnliche Qualität der Darbietungen. So wurde der Prix Thierry Scherz in diesem Jahr gleich zwei jungen Violinisten verliehen: dem Kasachen Ruslan Talas und dem Franzosen Thomas Briant, die beide durch Tiefe und Virtuosität überzeugten.
Thomas Briant erhielt zudem den Prix André Hoffmann für seine herausragende Interpretation von Bleu sur bleu, einem neuen Werk von Yves Chauris. Diese beiden renommierten Preise, getragen von den Stiftungen Petram und Hoffmann, unterstreichen das starke Engagement der Sommets Musicaux de Gstaad für die junge Künstlergeneration und die zeitgenössische Musik.
Das nächste Festival steht bereits fest: 2027 wird ganz im Zeichen des Cellos und einer herausragenden zeitgenössischen Komponistin stehen. Dieses findet vom 29. Januar bis am 6. Februar 2027 statt.
(text:pd,jkä/bild:raphaël fux)