2 Januar 2026

Viele Familien warten nach dem Brand in Crans-Montana auf Klarheit

Nach dem verheerenden Brandunglück in einer Bar in Crans-Montana VS sind am Tag danach noch viele Familien im Ungewissen. Die Identifizierung der rund 40 Todesopfer dauere noch immer an, sagte ein Polizeisprecher am Freitagmorgen.
Die Arbeit ziehe sich möglicherweise über Tage hin, sagte der Sprecher zu Keystone-SDA. Es sei eine sehr schwere Arbeit, angesichts der vielen Todesopfer, betonte er.
Im Fokus stünden dabei die Familien. „Wir wollen so schnell wie möglich vorwärts machen“, so der Sprecher weiter. „Damit die Zeit des Wartens für die Familien so schnell wie möglich vorbei ist.“ In der Zwischenzeit stünden die Behörden in engem Kontakt mit ihnen. Des Weiteres werden sie psychologisch betreut.
Die genaue Anzahl der Opfer konnte auch am Freitagmorgen noch nicht abschliessend genannt werden.

Die Walliser Untersuchungsbehörden setzen alles daran, um die Hintergründe der Katastrophe von Crans-Montana VS auszuleuchten. Das betonte Generalstaatsanwältin Beatrice Pilloud vor den Medien in Sitten. Man wolle „so schnell und so umfassend wie möglich“ Antworten auf die zahlreichen Fragen geben, die sich die betroffenen Familien stellten, versicherte Pilloud. Zum Hergang des Unglücks verfolge die Staatsanwaltschaft mehrere Hypothesen. Im Zentrum stehe, dass der ganze Raum Feuer gefangen habe und es dann zu einer Explosion gekommen sei. Priorität habe indessen die Identifizierung der rund 40 Todesopfer.

(text:sda/bild:unsplash)