1 April 2023

Radio BeOs Aprilscherz: Velofahren steuerlich Beg├╝nstigen

DIES IST DER RADIO BEO APRILSCHERZ: (FAST) ALLES IST ERFUNDEN.

Der Kanton Bern will das Velofahren mit Steuerverg├╝nstigungen f├Ârdern. Wer mit dem Velo zur Arbeit geht kann k├╝nftig die gefahrenen Kilometer bei den Steuern in Abzug bringen.

Wer seinen Arbeitsweg mit dem Velo zur├╝cklegt, soll im Kanton Bern ab dem n├Ąchsten Jahr steuerlich davon profitieren. Mit jedem Velo-Kilometer w├╝rde sich damit k├╝nftig das steuerbare Einkommen um einen ganzen Franken verringern. Bei einem Arbeitsweg von f├╝nf Kilometer w├Ąren dies j├Ąhrliche Steuerabz├╝ge von bis zu 4’500 Franken.

F├╝r die bernische Finanzdirektorin Astrid B├Ąrtschi ist es eine verkehrs- und gesundheitspolitische Komponente, welche die Bernerinnen un Berner bei der Wahl des Verkehrsmittels beeinflussen soll. „Weniger Autos entlasten die Strasen gerade im Berufsverkehr und hat positive Auswirkungen auf unser Klima“, meint die Regierungsr├Ątin weiter. „Zudem ist Velofahren gut f├╝r die Gesundheit.“

Bei den Gr├╝nen kommt diese steuerliche Entlastung f├╝r Velofahrende wenig ├╝berraschend gut an. Die Thuner Grossr├Ątin Andrea de Meuron lobt den Regierungsrat. Anders SVP-Grossrat Thomas Knutti aus dem Simmental, welcher hier einen weiteren Papiertiger sieht. „Wer soll die gefahrenen Velokilometer kontrollieren“, fragt er und h├Ąlt fest, dass die l├Ąndliche Bev├Âlkerung davon kaum profitiere. „Auf dem Land ist man auf das Auto angewiesen und da bringt eine steuerliche Entlastun f├╝r das Velo wenig.“

Letztlich muss das Berner Kantonsparlament über eine entsprechende Änderung im Steuergesetz befinden.

(text:beo/bild:unsplash)