11 Oktober 2026

Super League Resultate Sonntag

Der FC St. Gallen feiert den ersten Heimsieg in der Super League seit Ende Juli. Die Ostschweizer schlagen das harmlose Lausanne-Sport 1:0.

Für das Highlight der Partie war St. Gallens Captain Lukas Görtler besorgt. Er verwertete in der 29. Minute den Penalty zum 1:0. Von Lausanne-Sport, das in den bisherigen zehn Spielen erst siebenmal getroffen hat, kam keine nennenswerte Reaktion auf den Rückstand. Die gefährlichste Aktion eines Waadtländers war jene von Neuzugang Alexis Blin, der einen Ball an die eigene Latte köpfelte. Später bot sich dem eingewechselten Nevio Scherrer noch eine gute Möglichkeit zum zweiten St. Galler Treffer.

Der FC Basel zeigt beim Debüt von Trainer Slavisa Jokanovic eine enttäuschende Leistung und verliert diskussionslos in Vaduz mit 0:3.

In Vaduz zeigte der FCB ein Spiel zum Vergessen. Der FC Vaduz war eine Klasse besser. Speziell in der ersten Halbzeit dominierte der Aufsteiger deutlich und kam zu zahlreichen Möglichkeiten, von denen der Österreicher Marcel Monsberger zwei nutzte: die erste in der 26. Minute nach einem idealen Pass von Lutfi Dalipi und die zweite zehn Minuten später per Kopf nach einer Flanke von Dominik Schwizer. Der dritte Treffer erzielte der einmal mehr erstaunliche Spielmacher Dalipi, der nun 13 Torbeteiligungen aufweisen kann. Monsberger steht derweil bei sechs Toren.

Vom FC Basel kam sehr wenig. Nach der Pause war eine Zeit lang eine Reaktion sichtbar. Xherdan Shaqiri und seine Teamkollegen gingen etwas resoluter in die Zweikämpfe und kombinierten etwas schneller. Aber es war auch in dieser Phase zu wenig, um die Vaduzer Defensive ernsthaft zu prüfen. Der beste Basler war Goalie Jonas Omlin, der bei seiner Rückkehr nach überstandener Oberschenkelverletzung das Unvermeidliche in der ersten Halbzeit mit zwei starken Paraden hinauszögerte.

Beim Einstand des deutschen Trainers Olaf Janssen setzt es eine Heimniederlage der Grasshoppers ab. Die Zürcher verlieren gegen YB mit 0:2.

Mit zwei Niederlagen und insgesamt zehn Gegentoren hatte sich GC vor drei Wochen in die Länderspielpause verabschiedet. Für Peter Zeidler waren es die letzten zwei Partien als Coach der Zürcher gewesen. Sein Nachfolger setzte seinen Fokus bei der Premiere im Letzigrund auf die defensive Stabilität. Das ging eine Halbzeit lang gut. Mit einer kompakten, zum Teil sechs Spieler umfassenden Abwehrreihe machte der Gastgeber den Bernern das Leben schwer.

Nach der Pause fielen aber die Tore, die sich schon zuvor immer deutlicher angekündigt hatten. In der Nachspielzeit der ersten Halbzeit trafen Samuel Essende und Cédric Zesiger innerhalb weniger Sekunden jeweils die Torumrandung. Kurz nach Wiederanpfiff folgte der Berner Doppelschlag durch die zwei besten Torschützen: Essende erzielte nach einem starken Pass von Isaac Schmidt mit einem Schlenzer sein elftes Saisontor, und Christian Fassnacht erhöhte drei Minuten später auf 2:0. Danach hatte der Favorit recht leichtes Spiel, die Führung über die Zeit zu bringen.

(text:sda/symboldbild:pixabay)