16 Juli 2026

Urteil zum Brückeneinsturz in Genua

Es war eine Katastrophe mitten im Sommer, mitten in der Stadt, mitten im Hauptverkehr: Acht Jahre nach dem spektakulären Einsturz einer Autobahnbrücke im norditalienischen Genua, bei dem 43 Menschen ums Leben kamen, ist der Hauptangeklagte zu zwölf Jahren Haft verurteilt worden.

Ein Gericht in der Hafenstadt sprach den früheren Chef von Italiens Autobahngesellschaft, Giovanni Castellucci, schuldig. Der 66-Jährige war bei der Urteilsverkündigung nicht dabei: Er sitzt wegen eines tödlichen Busunglücks auf einer anderen Autobahn bereits im Gefängnis. Auch gegen andere Verantwortliche verhängte das Gericht mehrjährige Gefängnisstrafen – alles in allem fast 200 Jahre Haft.

(text:sda/bild:unsplash)