21 März 2026
Unterdurchschnittliches Wachstum und ausgeprägte Alterung im Kanton Bern bis ins Jahr 2055
Das Bundesamt für Statistik (BFS) hat Mitte April 2025 neue Bevölkerungsszenarien für die Schweiz und die Kantone publiziert. Gestützt darauf hat die Fachgruppe Statistik des Kantons die regionalisierten Bevölkerungsszenarien aus dem Jahr 2020 anhand der neusten Berechnungen des BFS überarbeitet. Der Regierungsrat hat einen entsprechenden Bericht zur Kenntnis genommen.
Übergeordnet zeigt sich, dass die Bevölkerung im Kanton Bern in den kommenden Jahren zunächst weiter zunimmt. Im Unterschied zur gesamtschweizerischen Entwicklung verlangsamt sich das Wachstum ab dem Jahr aber 2030 deutlich und geht ab dem Jahr 2038 in einen Bevölkerungsrückgang über. Im interkantonalen Vergleich fällt das Bevölkerungswachstum im Kanton Bern damit unterdurchschnittlich aus. Die Tendenz zur Schrumpfung hat sich seit den letzten regionalisierten Szenarien aus dem Jahr 2020 verstärkt. Ein zentraler Grund ist die ausgeprägte Alterung der Bevölkerung. Aufgrund dieser demografischen Entwicklung wird der Geburtenüberschuss bis spätestens 2035 negativ. Die natürliche Bevölkerungsentwicklung garantiert somit kein Wachstum mehr. Der entscheidende Faktor für ein künftiges Bevölkerungswachstum ist daher die internationale Zuwanderung, denn auch die interkantonale Wanderung fällt in den Bevölkerungsszenarien negativ aus.
Die Ergebnisse unterscheiden sich je nach Region und werden im Bericht für den Kanton Bern wie auch die einzelnen Verwaltungskreise ausgewiesen. Die Verwaltungskreise Biel-Bienne, Seeland, Interlaken-Oberhasli und in geringerem Ausmass auch Bern-Mittelland und Oberaargau verzeichnen gemäss Referenzszenario eine Bevölkerungszunahme, die anderen Verwaltungskreise hingegen eine leichte bis starke Abnahme. Der für die Schweiz und den Kanton Bern ausgewiesene, markante Anstieg der über 65-Jährigen und über 80-Jährigen bis 2055 zeigt sich in allen Szenarien und in sämtlichen Verwaltungskreisen.
Mit den vorliegenden Daten stehen interessierten Kreisen wiederum aktuelle Grundlagen für strategische Planungsarbeiten zur Verfügung. Die Fachgruppe Statistik des Kantons Bern beobachtet die Bevölkerungsszenarien weiterhin regelmässig und nimmt bei Bedarf Anpassungen an den Szenarien vor.
Übergeordnet zeigt sich, dass die Bevölkerung im Kanton Bern in den kommenden Jahren zunächst weiter zunimmt. Im Unterschied zur gesamtschweizerischen Entwicklung verlangsamt sich das Wachstum ab dem Jahr aber 2030 deutlich und geht ab dem Jahr 2038 in einen Bevölkerungsrückgang über. Im interkantonalen Vergleich fällt das Bevölkerungswachstum im Kanton Bern damit unterdurchschnittlich aus. Die Tendenz zur Schrumpfung hat sich seit den letzten regionalisierten Szenarien aus dem Jahr 2020 verstärkt. Ein zentraler Grund ist die ausgeprägte Alterung der Bevölkerung. Aufgrund dieser demografischen Entwicklung wird der Geburtenüberschuss bis spätestens 2035 negativ. Die natürliche Bevölkerungsentwicklung garantiert somit kein Wachstum mehr. Der entscheidende Faktor für ein künftiges Bevölkerungswachstum ist daher die internationale Zuwanderung, denn auch die interkantonale Wanderung fällt in den Bevölkerungsszenarien negativ aus.
Die Ergebnisse unterscheiden sich je nach Region und werden im Bericht für den Kanton Bern wie auch die einzelnen Verwaltungskreise ausgewiesen. Die Verwaltungskreise Biel-Bienne, Seeland, Interlaken-Oberhasli und in geringerem Ausmass auch Bern-Mittelland und Oberaargau verzeichnen gemäss Referenzszenario eine Bevölkerungszunahme, die anderen Verwaltungskreise hingegen eine leichte bis starke Abnahme. Der für die Schweiz und den Kanton Bern ausgewiesene, markante Anstieg der über 65-Jährigen und über 80-Jährigen bis 2055 zeigt sich in allen Szenarien und in sämtlichen Verwaltungskreisen.
Mit den vorliegenden Daten stehen interessierten Kreisen wiederum aktuelle Grundlagen für strategische Planungsarbeiten zur Verfügung. Die Fachgruppe Statistik des Kantons Bern beobachtet die Bevölkerungsszenarien weiterhin regelmässig und nimmt bei Bedarf Anpassungen an den Szenarien vor.
(text:pd/bild:unsplash)