UNO-Jahr der Hirten und Weiden: 63. Alpsommer für Werner Büler
Im Rahmen des UNO-Jahres der Hirten und Weiden blickt der Schweizerische Alpwirtschaftliche Verband (SAV) auf das Lebenswerk traditionsreicher Älplerfamilien. Ein besonderes Beispiel ist der 63-jährige Werner Büler, der diesen Sommer bereits seine 63. Saison auf der Oberstockenalpe im Simmental verbringt. Schon als Baby war er auf dem Familienbetrieb dabei, den er heute als Eigentümer und Senn führt.
Neben der Bewirtschaftung von rund 20 Kühen, Mutterkühen, Schafen und Schweinen leitet die Familie auch ein Berggasthof. Über die Jahrzehnte hat sich vor allem der Tourismus und die Infrastruktur verändert – wie etwa durch den kürzlichen Anschluss an das Stromnetz, der moderne Arbeitsabläufe ermöglicht.
Die Arbeit auf den Alpen sei jedoch unverzichtbar für die Kulturlandschaft. Wie Werner Büler betont, trage die alpine Bewirtschaftung entscheidend dazu bei, die Artenvielfalt zu fördern und das Zuwachsen der Berge mit Gebüsch zu verhindern.
(text:tki/grafik:pd)