Umsetzung für Interlakner Kurtaxenreglement verlängert
Das Interlakner Parlament hat gestern Abend die Frist zur Umsetzung der Motion für ein neues Kurtaxenreglement verlängert. Mit dem neuen Reglement, das ab dem Jahr 2029 in Kraft treten soll, sollen die Kurtaxen erhöht und die Kostenverteilung geändert werden.
Die Gemeinde Interlaken erarbeitet das neue Reglement in einer Arbeitsgruppe mit den fünf weiteren zur Tourismusorganisation Interlaken (TOI) gehörenden Gemeinden. Ausgelöst wurde die Überarbeitung des Kurtaxenreglements durch einen parlamentarischen Vorstoss im Jahr 2024 von Manuela Nyffeler (GLP) und Irene Thali (SP). Seitdem ist vieles hinter den verschlossenen Türen der Arbeitsgruppe gelaufen. Eine erste Umsetzung gab es jedoch bereits: Interlaken Tourismus glich die Kurtaxe im Sommer wie im Winter an, erklärt Manuela Nyffeler. Zuvor zahlten Gäste während der Wintersaison in Interlaken eine niedrigere Kurtaxe.
Die Gemeinden haben alle ihre Aufwendungen erfasst, die durch den Tourismus anfallen. So soll die Erhöhung der Kurtaxen berechnet werden. Jetzt geht es noch um den Feinschliff des neuen Kurtaxenreglements, danach ist es spruchreif, wird gestern abend im Grossen Gemeinderat Interlaken informiert. Die Umsetzung soll ab 2029 für das gesamte Gebiet der Tourismusorganisation Interlaken erfolgen. Da die Motion innerhalb von 18 Monaten umgesetzt werden sollte, hat der Grosse Gemeinderat Interlaken gestern Abend einer Fristverlängerung der Motion zugestimmt.
(text:pmu/bild:unsplash)