22 November 2022

Stromnetz bleibt in Ukraine auf Monate labil

Das durch russische Raketentreffer schwer beschĂ€digte Stromnetz der Ukraine dĂŒrfte auf Monate hinaus Ă€usserst störanfĂ€llig bleiben. PrĂ€sident Wolodymyr Selenskyj sagte, das Land habe am Montag nicht nur mit geplanten Abschaltungen, sondern auch mit plötzlichen StromausfĂ€llen zu kĂ€mpfen gehabt. Der Verbrauch ĂŒbersteige die Stromproduktion, alle mĂŒssten Energie sparen. Der Stromversorger Yasno teilte mit, die Ukrainer mĂŒssten wohl mindestens bis Ende MĂ€rz mit AusfĂ€llen oder Abschaltungen rechnen.

WÀhrend das ukrainische MilitÀr aus dem Kohle- und Stahlrevier Donbass im Osten des angegriffenen Landes weiter heftige Gefechte meldete, gab die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) eine Teilentwarnung: Das von russischen Soldaten besetzte Atomkraftwerk Saporischschja sei trotz des intensiven Beschusses am Wochenende weitgehend intakt.

(text:sda/bild:unsplash)