2 November 2022

Ukraine k├Ąmpft um Energieversorgung

Pr├Ąsident Wolodymyr Selenskyj hofft noch vor Beginn des Winters auf Hilfe der EU bei der Wiederherstellung des durch russische Angriffe schwer angeschlagenen Energienetzes der Ukraine. Vierzig Prozent des Energiesystems seien “schwer besch├Ądigt”, sagte der Staatschef bei einem Treffen mit EU-Energiekommissarin Kadri Simson am Dienstag in Kiew. “Wir werden alles tun, um die Menschen in diesem Winter mit Strom und W├Ąrme zu versorgen”, versprach er am Abend in seiner t├Ąglichen Videoansprache.

“Die Position der Terroristen ist absolut transparent, und diese Herausforderung sollte gerade als Herausforderung f├╝r ganz Europa gesehen werden”, sagte Selenskyj weiter. Moskau werde die Schwierigkeiten des Winters propagandistisch als vermeintlichen Beweis f├╝r das Scheitern des vereinten Europas darstellen. “Deshalb m├╝ssen wir gemeinsam den Terroristen beweisen, dass “Scheitern” ein Wort ├╝ber sie ist und nicht ├╝ber Europa”, so der Pr├Ąsident.

Russland werde alles tun, “um die Normalit├Ąt des Lebens zu zerst├Âren” und ber├╝cksichtige dabei nicht die Kosten dieses “Energieterrors”. Selenskyj rechnete vor, dass der j├╝ngste Raketen- und Drohnenangriff am Montag “den Gegenwert von 2,3 Millionen durchschnittlichen russischen Renten gekostet” habe. “Und das nur f├╝r einen Angriff.”

(text:sda/bild:pixabay)