UHC Thun veliert Final – Aufstieg noch möglich
Die NLB verliert das vierte Spiel der Final-Serie gegen die Kloten-Dietlikon Jets mit 2:3. Damit geht die Final-Serie mit 1:3 verloren und die Jets steigen in die L-UPL auf. Für die Thuner ist der Aufstiegs-Traum damit aber noch nicht ausgeträumt.
Der UHC Thun stand im vierten Spiel der Best-of-5-Finalserie mit dem Rücken zur Wand. Aufgrund des 1:2-Rückstands in der Serie war ein Sieg Pflicht, um eine entscheidende Belle zu erzwingen.
Entsprechend intensiv und umkämpft startete Final-Spiel 4 am Samstagabend in Kloten. Die Jets verzeichneten zwar etwas mehr Ballbesitz, doch beide Teams erspielten sich gute Torchancen. Die Gäste gingen zunächst in Führung, ehe Nicolas Ammann für Thun zum verdienten 1:1-Ausgleich traf. Mit diesem Spielstand ging es nach einem abwechslungsreichen und spannenden ersten Drittel in die Pause.
Auch im Mitteldrittel begegneten sich die beiden Mannschaften auf Augenhöhe. Klare Vorteile konnte sich keines der Teams erarbeiten. Der entscheidende Unterschied lag jedoch in der Effizienz: Vor dem Tor zeigten sich die Jets abgeklärter. Mit zwei Treffern im zweiten Abschnitt zogen sie auf 3:1 davon und setzten die Thuner unter Zugzwang. Nun war ein fulminantes Schlussdrittel-Comeback gefragt.
Und dieses wurde auch lanciert. In der 50. Minute gelang Yannick Bärtschi im Powerplay der wichtige Anschlusstreffer zum 2:3. In der Folge drängten die Thuner vehement auf den Ausgleich, agierten phasenweise ohne Torhüter und mit einem zusätzlichen Feldspieler. Trotz grossem Kampfgeist wollte der Ausgleich jedoch nicht mehr fallen. So brachten die Kloten-Dietlikon Jets den knappen 3:2-Sieg über die Zeit, entschieden die Final-Serie für sich und sicherten sich damit den Aufstieg in die L-UPL.
Trotz der bitteren Niederlage ist die Saison für den UHC Thun noch nicht beendet. Die Berner Oberländer erhalten eine weitere Chance auf den Aufstieg und treffen in der nächsten Best-of-5-Serie auf ein Team aus der L-UPL. Der Gegner wird entweder Chur oder Basel sein.
(text:pd/archivbild:awe)