27 MĂ€rz 2023

UHC Thun unterliegt im dritten Aufstiegsspiel klar

Die erste Mannschaft des UHC Thun kassiert in den Aufstiegsspielen das Break. Die Thuner verlieren die dritte Partie zuhause klar mit 2:9. Defensiv sind die Berner OberlĂ€nder anfĂ€llig und scheitern ein ums andere Mal am starken Chur-Goalie Christoph Reich. In der Best-of-7-Serie liegen die Thuner nun mit 1:2 zurĂŒck.

In den ersten beiden Spielen der Serie hatten die Thuner jeweils MĂŒhe, von Beginn weg die nötige IntensitĂ€t aufs Feld zu bringen und gerieten deshalb in RĂŒckstand.

Leider zeigte sich am Sonntagabend in der MUR das gleiche Bild. Schon nach 26 Sekunden jubelte Chur ĂŒber den FĂŒhrungstreffer. Erfreulicherweise gelang den Berner OberlĂ€ndern aber sofort der Ausgleich. Und auch auf die erneute Churer FĂŒhrung (13.) fand die Thuner wenige Sekunden vor der ersten Pause mit dem 2:2 die richtige Antwort.

Spielerisch und in Sachen Ballbesitz befanden sich die beiden Teams seit Beginn auf Augenhöhe. Ab dem zweiten Drittel wirkte Chur in den OffensivbemĂŒhungen allerdings zielstrebiger und kam so immer wieder aus guten Positionen zum Abschluss. Die Thuner hingegen waren etwas anfĂ€llig auf Konter und liessen dem Gegner in der eigenen Zone oftmals ein bisschen zu viel Zeit und Platz. Auch in der Offensive griffen nicht alle ZahnrĂ€der ineinander. Beim letzten Pass fehlte einige Male die nötige PrĂ€zision. Und kamen die Thuner dann doch einmal aus aussichtsreichen Position zum Abschluss, scheiterten sie an einem ĂŒber die gesamte Partie starken Chur-Goalie Christoph Reich. Chur wusste die Vorteile mit zwei Toren auszunutzen und fĂŒhrte so nach 40 Minuten mit 4:2.

Im Schlussabschnitt probierten die Thuner noch einmal alles, agierten mit zwei Linien und versuchten so, den Spielrhythmus hoch zu halten. Leider fĂŒhrten die Thuner BemĂŒhungen zu keinem brauchbaren Ergebnis. Ein ums andere Mal blieb man an Reich hĂ€ngen. Es war zweitweise zum Verzweifeln! Durch die offensivere Spielweise wurde man natĂŒrlich in der Verteidigung anfĂ€lliger. Ein effizient aufspielendes Chur nutzte dies aus, erhöhte in der 47. Minute auf 5:2 und entschied mit einem Doppelschlag in der 52. Minute die Partie vorzeitig fĂŒr sich. Den Thunern gelang auch in der Folge kein Treffer. Chur hingegen durfte noch zweimal jubeln und gewann Spiel 3 der Best-of-7-Serie am Ende klar mit 9:2.

(text:pd/bild:zvg)