Uferschutzverband Thuner- und Brienzersee mit vielen Ideen
Der Uferschutzverband Thuner- und Brienzersee (UTNB) traf sich am 20. März zur 94. Generalversammlung. Die üblichen Traktanden wurden behandelt und ein Referat von Michael Frei gab Einblick, wie die eigene Geschichte in der Tourismusbranche als Ressource genutzt werden kann. Die Jahresrechnung des UTB weist einen Verlust auf und auch fürs nächste Budget sind rote Zahlen notiert. Daran habe man sich schon fast gewöhnt, sagte der Verbandspräsident Andreas Fuchs gegenüber Radio BeO. Bis 2003 profitierte der Verband von den Zuschüssen der kantonalen Lotteriegenossenschaft. Seit diese in die nationale Landeslotterie überführt worden sei, sei diese Quelle versiegt. An Ideen und Aktivitäten zugunsten der Natur und Gewässer mangle es dem Verband hingegen nicht. Alljährlich wird in der Weissenau eine Ufer-Putzete durchgeführt. Im 2025 präsentierte sich der UTB unter anderem an der vorläufig letzten IGA dem Publikum. Zudem gab es einen Pflegemassnahmen-Einsatz zusammen mit einer Kindergruppe in Bönigen, um das Chrottegräbli am Leben zu erhalten. Im 2026 wird sich der UTB neben anderen Aktivitäten der Ausschilderung des Themenweges entlang der Lütschine widmen.
(text:sfr/bild:pg)