25 M├Ąrz 2021

Schweizer Sieg zum WM-Qualifikations-Auftakt

Die Schweizer Spieler sind trotz des Auftaktsieges in Bulgarien nicht ganz zufrieden. Der Auftritt nach der Pause sorgt f├╝r Selbstkritik. Sie ├Ąrgern sich dabei auch ├╝ber den verpassten Kantersieg.

Die Schweizer denken nach dem ersten Spiel in der WM-Qualifikation bereits an das Torverh├Ąltnis – und ├Ąrgern sich deshalb, dass es nach der fr├╝hen 3:0-F├╝hrung „nur“ zu einem 3:1-Sieg gereicht hat. „Es w├Ąre sehr schade, wenn man am Ende die direkte Qualifikation wegen einem Tor verpasst“, sagte St├╝rmer Breel Embolo.

So fr├╝h diese Erkenntnis in dieser WM-Kampagne kommt, so sehr sind die Schweizer in dieser Thematik gebrannte Kinder: Vor vier Jahren verpassten sie den 1. Platz in der Qualifikation trotz neun Siegen aus zehn Spielen aufgrund des schlechteren Torverh├Ąltnisses gegen├╝ber Portugal.

Doch letztlich ├╝berwogen die Freude ├╝ber den Sieg und die Zufriedenheit ├╝ber die starke Leistung in der ersten Halbzeit. „Das erste Spiel ist immer schwierig. Aber wir haben das am Anfang wirklich super gut gemacht“, so Embolo, dem schon in der siebten Minute mit einem Kopfball das F├╝hrungstor gelang. Es war der erste Treffer im Nationalteam f├╝r den Basler seit exakt zwei Jahren.

Regelm├Ąssiger trifft Haris Seferovic – vor allem wenn man auch die Spiele mit Benfica Lissabon in die Statistik miteinbezieht. Nach sechs Toren in den letzten vier Spielen in Portugal traf Seferovic nun auch wieder f├╝r die Schweiz. Das 2:0 war dabei ein kleines Jubil├Ąum: Es war im 71. L├Ąnderspiel sein 20. Treffer im Nationalteam. „Diese Zahl ist sch├Ân. Es ist ein perfekter Monat f├╝r mich. Aber nat├╝rlich will ich noch viele Tore mehr erzielen.“

Captain Granit Xhaka war derweil etwas irritiert ├╝ber die Probleme nach der Pause und nach dem Gegentor. „Es darf uns nicht passieren, den Gegner so wieder ins Spiel zur├╝ckzubringen. Das h├Ątten wir souver├Ąner herunterspielen m├╝ssen.“ Aber der Arsenal-Professional war mit dem Abend insgesamt trotzdem zufrieden. „Das war ein Start, wie wir ihn wollten. Jetzt hoffen wir auf drei Punkte gegen Litauen – und dann peilen wir den 1. Platz an.“ F├╝r den Captain ist klar: „Man muss sich die Ziele ganz oben setzen.“

(text:sda/bild:sda)