Trockenheit macht den Wald unberechenbarer
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(02:59)
Die anhaltende Trockenheit erhöht das Risiko, dass Äste oder ganze Baumkronen unvermittelt abbrechen und auf Menschen fallen. Das macht die Waldarbeit für Forstbetriebe unberechenbarer. Auch Spaziergängerinnen, Wanderer oder Biker sollten sich der veränderten Situation bewusst sein.
Die Hitze und der fehlende Regen setzen den Wäldern in weiten Teilen der Schweiz zu. Den Sicherheitsspezialisten der Suva werden vermehrt Spontanabbrüche von Ästen oder ganzen Baumkronen gemeldet – insbesondere aus Wäldern des Mittellands und des Jurabogens. Von Spontanabbrüchen betroffen sind vor allem Buchen und andere Laubbäume. Durch die lang anhaltende Trockenheit verlieren Äste und Kronenteile an Stabilität und können teilweise ohne äussere Einwirkung abbrechen.
Da viele der betroffenen Bäume gesund aussehen, ist die Situation besonders tückisch. Für Waldbesuchende bedeutet das jedoch nicht, den Wald grundsätzlich zu meiden. Wer sich im Wald aufhält, sollte aufmerksam bleiben, Warnhinweise beachten und sich nicht unnötig lange unter grossen Bäumen aufhalten. Bei Wind oder gar Sturm ist der Verzicht auf einen Waldspaziergang die sichere Variante.
(text:pd/bild:unsplash)