13 Januar 2023

Tote und schwere Sch├Ąden durch Tornados in den USA

Tornados und schwere St├╝rme haben im S├╝dosten der USA mindestens sieben Menschen das Leben gekostet. Am schwersten traf es den Bundesstaat Alabama, wo sechs Menschen starben, wie Gouverneurin Kay Ivey am sp├Ąten Donnerstagabend (Ortszeit) auf Twitter schrieb. Besonders stark w├╝tete der Wirbelsturm im Bezirk Autauga sowie in der rund 50 Kilometer entfernten Stadt Selma, wie die Notdienste mitteilten. Dutzende H├Ąuser seien zerst├Ârt oder schwer besch├Ądigt worden. Mehrere Menschen w├╝rden noch vermisst. Landesweit meldete der Wetterdienst 33 Tornados oder schwere St├╝rme.

In Selma wurden die meisten Strassen wegen umgeknickter Stromleitungen und B├Ąume gesperrt, wie die Stadt auf Facebook mitteilte. Rettungsmannschaften seien im Einsatz, um Hilfe zu leisten und die Strassen freizumachen. Die B├╝rger wurden aufgefordert, nicht nach draussen zu gehen. Kinder sollten die Schulen nicht verlassen. Der Wetterdienst hatte in der Gegend vor einem „grossen und extrem gef├Ąhrlichen Tornado“ gewarnt.

Im benachbarten Bundesstaat Georgia wurde ein 5-j├Ąhriges Kind get├Âtet, als ein Baum auf ein Auto st├╝rzte. Das berichteten mehrere Medien ├╝bereinstimmend unter Berufung auf die ├Ârtlichen Beh├Ârden. In der N├Ąhe des internationalen Flughafens von Atlanta, dem nach Passagierzahlen gr├Âssten Flughafen der USA, wurde ebenfalls ein Tornado gesichtet. Wegen schwerer Unwetter mussten Flugzeuge nach Angaben der US-Luftfahrtbeh├Ârde FAA vor├╝bergehend am Boden bleiben. Der Webseite poweroutage.us zufolge waren in Alabama und Georgia in der Nacht zum Freitag rund 60 000 Haushalte ohne Strom.

(text&bild:sda)