7 Juli 2023

Todeszahlen durch Monsun in Pakistan steigen

In Pakistan sind seit Beginn des Monsunregens Ende Juni mindestens 50 Menschen ums Leben gekommen. Das bestÀtigte die Nationale Katastrophenbehörde in dem Land der Deutschen Presse-Agentur am Freitag.

Nach Angaben der Behörde sind die meisten Toten in der Provinz Punjab zu beklagen, die gleichzeitig die bevölkerungsreichste Provinz des Landes ist. In der Provinzhauptstadt Lahore sei es in den vergangenen zwei Tagen sogar zu den stÀrksten RegenfÀllen seit Jahrzehnten gekommen.

Zu den meisten TodesfÀllen sei es durch HÀuser gekommen, die unter den Wassermassen zusammenbrachen. In der nördlichen Provinz Khyper Pakhtunkhwa verursachten die RegenfÀlle ausserdem Erdrutsche, bei denen acht Kinder gestorben seien, so die Behörde.

In Pakistan fĂŒhrt der jĂ€hrlich wiederkehrende Monsun immer wieder zu TodesfĂ€llen. Im vergangenen Sommer kam es in dem sĂŒdasiatischen Land zu Rekordfluten, bei denen nach offiziellen Angaben mehr als 1700 Menschen ums Leben kamen und zeitweise ein Drittel des Landes unter Wasser stand.

(text:sda/bild:keystone)