9 Dezember 2021

Thuner- und Brienzersee zeigen eine hohe Fischkultur auf

Der Thuner- und der Brienzersee zeigen eine hohe Fischkultur auf. Das zeigen die Ergebnisse einer sieben Jahre langen Studie von der Eawag, dem Wasserforschungsinstitut des ETH-Bereichs. ┬źAntreten zur Inventur┬╗ hiess es zwischen 2010 und 2020 f├╝r die Fische in vielen Seen am Alpenrand. Im Rahmen des ┬źProjet Lac┬╗ hat ein Team von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern vom Wasserforschungsinstitut Eawag und der Universit├Ąt Bern erstmals umfassende und standardisierte Aufnahmen von Fischbest├Ąnden in 35 grossen Alpenrandseen gemacht. Alleine in der Schweiz sind ├╝ber 100 Fischarten nachgewiesen worden. Aufgefallen dabei sind vor allem der Thuner- und Brienzersee, sagt Professor Ole Seehausen zu Radio BeO. In den beiden Seen des Berner Oberlands sei eine grosse Artenvielfalt vorhanden. Spezielle Felchenarten leben in den Tiefen vom Thuner- und Brienzersee. Aber auch R├Âtlinge und Groben kommen vor. Mit fast 20 Prozent der in Europa bekannten┬áFischarten geh├Ârt die Schweiz zu den Hotspots f├╝r Fischvielfalt, wie die Studie zeigt. Das Resultat sei nun die Grundlage f├╝r Massnahmen zu einer nachhaltigen Fischerei und zum Schutz der Vielfalt.

(text:lv/bild:beo)