14 Februar 2026

Thun will nicht mehr Transparenz über Nutzung städtischer Liegenschaften

In der Stadtratsitzung vom 12. Februar wurde ein Postulat angenommen und abgeschrieben. Die Postulantinnen und Postulanten verlangten damit vom Gemeinderat Auskunft darüber, wie Kunstschaffende in Thun leerstehende Räume für ihre Arbeit nutzen könnten. Wie der Gemeinderat schrieb, handelt es sich dabei nur um wenige Gebäude und Räume, welche dafür geeignet sind und die bestehenden Informationen würden genügen, um im Bedarfsfall mit der Stadt in Kontakt zu kommen. Wie die Thuner Stadträtin Noëmi Porfido gegenüber Radio BeO sagte, habe die Sitzung im Stadtrat gezeigt, dass aktuell kein grosses Interesse am Thema bestehe. Allerdings sei es für die Bevölkerung und die Kunstschaffenden schwierig, auf den üblichen Kanälen Informationen zu den Möglichkeiten einer Raumnutzung zu erhalten. Sie werde sich nun nach der Abschreibung des Postulats überlegen, auf welchem Weg in diesem Bereich mehr Transparenz geschaffen werden könne.

(text:sfr/bild:pg)