13 September 2022

Thun verhandelt mit Kanton Polizeistunden neu

Aufgrund des neuen kantonalen Polizeigesetzes, des Abstiegs des FC Thun und der angespannten Finanzlage wollte die Stadt Thun den Einkauf der Polizeileistungen mit dem Kanton Bern neu verhandeln. In mehreren Verhandlungsrunden diskutierten die beiden Vertragsparteien unterschiedliche L├Âsungen. Sie einigten sich schliesslich per 1. Januar 2023 auf das Modell ┬źSchalterl├Âsung┬╗. Dieses orientiert sich an den Polizeistunden, die tats├Ąchlich f├╝r den Fussball geleistet werden m├╝ssen. Solange der FC Thun in der Challenge League spielt, kauft die Stadt Thun demnach j├Ąhrlich 4ÔÇÖ600 Polizeistunden weniger ein beim Kanton. Dadurch kann die Stadt rund 439’000 Franken pro Jahr einsparen. Falls der FC Thun wieder in die Super League aufsteigt, erh├Âhen sich die Kosten maximal bis zum bisher g├╝ltigen Betrag. Im Jahr 2021 betrugen die indexierten Polizeikosten 3’753’336 Franken. Mit dem neuen Modell erhalten beide Seiten Planungssicherheit. Der Gemeinderat hat sich deshalb in Absprache mit dem Kanton entschieden, die 2021 ausgesprochene vorsorgliche Vertragsk├╝ndigung zur├╝ckzuziehen und stattdessen einen entsprechenden Nachtrag zum Ressourcenvertrag zu unterzeichnen.

(text:pd/bild:unsplash)