17 Februar 2023

Thun spielt zu Hause gegen Lausanne-Ouchy 1:1

Der FC Thun spielte am Freitagabend sein viertes Ligaspiel im neuen Kalenderjahr zu Hause gegen Stade Lausanne Ouchy. Die Ausgangslage war vielversprechend. Stade Lausanne Ouchy befand sich sechs Punkte vor den Thuner, die Oberl├Ąnder hatten aber die wesentlich bessere Form. W├Ąhrend Ouchy alle seine drei Ligaspiele in diesem Jahr verloren hat, konnten die Thuner zwei gewinnen und hatten mit dem Sensationssieg im Cup ein grosses Highlight im R├╝cken.

Entsprechend selbstbewusst starteten die Thuner in die Partie. Bereis in der dritten Minute stand Daniel dos Santos nach einem perfekten langen Ball im Strafraum alleine vor dem Tor. Er entschied sich aber f├╝r den Lupfer, der ├╝bers Tor flog. Somit bliebs beim 0:0.

In der achten Minute gabs dann ein kurzer Schreckmoment. Jan Bamert, der vergangene Woche angeschlagen gefehlt hat musste nach einem Zusammenprall bereits ausgewechselt werden f├╝r ihn ├╝bernahm Nias Hefti.

Noch schlimmer kam es in der 23. Minute. Nach einem harmlosen Eckball von Stade Lausanne Ouchy zeigte Schiedsrichter Johannes von Mandach pl├Âtzlich auf den Elfmeterpunkt. Ein Foul von Lucien D├Ąhler wollte er gesehen haben. Der Entscheid war zumindest umstritten. Alban Ajdini war dies herzlich egal, er versenkte den Elfmeter souver├Ąn zum 0:1. Der FC Thun brauchte einige Minuten um sich von dieser kalten Dusche zu erholen. Dann bot sich ihnen in der 34. Minute die grosse Ausgleichschance. Nach einem sch├Ân vorgetragenen Angriff und einem grossen Durcheinander im Strafraum brachte Daniel dos Santos zu wenig Kontrolle ├╝ber den Ball und er konnte im letzten Moment noch weggespitzelt werden. Dies blieb dann auch die letzte nennenswerte Aktion in der ersten Halbzeit.

Thun kam mit den selben elf Spieler zur├╝ck auf den Platz, die die erste Halbzeit beendet hatten. Und sie entwickelten direk Druck. Hatten nach Eckb├Ąllen und schnellen Angriffsausl├Âsungen einige gute Chancen, zeigten sich aber weiterhin sehr ineffizient. Bestes Beispiel in der 57. Spielminute tauchte Dos Santos erneut mutterseelenalleine vor dem Lausanner Tor auf , aber anstatt den Ball flach am Goalie Niklas Steffen vorbei zu schieben, knallte er den Ball mit Wucht mitten auf den Torh├╝ter, der gar nicht anders konnte, als ihn zu halten.

Im Gegenzug kam dann auch Ouchy zu seinen ersten Chancen in der zweiten Halbzeit. Eine missgl├╝ckte Flanke von Torsch├╝tze Ajdini entwickelte sich zu einem gef├Ąhrlichen Schuss, der auf der Latte landete. Thun konnte durchatmen.

Und Lut holen um in der 65. Spielminute den Ausgleich zu bejubeln. Auf rechts setzte sich der eingewechselte Valmir Matoshi sch├Ân durch und bediente Gabriel Kyeremateng musterg├╝ltig – 1:1. Nur f├╝nf Minuten sp├Ąter stand die Stockhornarena komplett Kopf. Lucien D├Ąhler kam im Strafraum zu Fall, doch die Pfeife des Unparteiischen blieb stumm. D├Ąhler hat den Kontakt wohl zu offensichtlich gesucht. Es entwickelte sich nun ein aufregendes hin und her zwischen den beiden Mannschaften. Beide wollten den Sieg unbedingt holen.

H├╝ben wie dr├╝ben boten sich den Teams einige, teils hochkar├Ątige, Chancen. Auf Thuner Seite s├╝ndigten Roland Ndongo und auch Miguel Castroman mehrfach im Abschluss. So blieb es beim 1:1 Unentschieden ein Resultat, dass beiden Mannschaften in der Tabelle nicht viel bringt, aber mit dem wohl beide Mannschaften trotzdem leben k├Ânnen.

Weiter gehts f├╝r Thun in einer Woche zu Hause gegen Yverdon.

(text&bild:yes)