FC Thun gewinnt zum 7. Mal in Serie, gegen Lausanne Sports kommen die Thuner zu einem 5:1 Heim-Sieg
Thun marschiert weiter Richtung Sensations-Titel. Das 4:1 gegen Lausanne-Sport ist der siebte Sieg in Folge des Aufsteigers aus dem Berner Oberland. Basel (0:2 in Sitten) verliert im fünften Spiel unter Trainer Stephan Lichtsteiner zum vierten Mal.
Einmal mehr spielte die Mannschaft von Trainer Mauro Lustrinelli am Donnerstagabend in der Stockhorn-Arena seine verblüffenden Qualitäten aus: Schnörkellos und abgebrüht und im Kontrast zu den Spielanteilen legten die Thuner Mitte der ersten Halbzeit mit einem Doppelschlag entscheidend vor. Zweimal schossen sie in der ersten Halbzeit aufs Tor, zweimal zappelte der Ball im Netz.
0:0 stand es mit Anbruch der 20. Minute, 2:0 vor Anbruch der 21. Minute. Valmir Matoshi traf innerhalb von 1:52 Minuten doppelt; zweimal reichte eine Ballberührung nach einer flachen Hereingabe von der linken Seite. Die Vorlage zum Führungstor lieferte Captain Marco Bürki, der vor der Partie seinen Vertrag um zwei Jahre mit Gültigkeit nun bis Sommer 2028 verlängert hat.
Zwar kam Lausanne nach einem Tänzchen von Omar Janneh an der Strafraumgrenze und dessen abgelenktem Schuss noch vor der Pause zum Anschlusstreffer. Mehr liess Thun danach aber nicht mehr zu. Im Gegenteil: Mit dem 3:1 nahm Joker Miguel Reichmuth die Spannung in der 72. Minute wieder aus dem Spiel, mit dem 4:1 (86.) und dem 5:1 (94. Penalty) machten Elmin Rastoder und Leonardo Bertone alles klar. Für Rastoder war es der sechste Treffer in den letzten sieben Spielen, für Bertone der achte der Saison.
Weil Lugano tags zuvor zuhause gegen Servette nicht über ein 1:1 hinauskam, vergrösserte sich das Polster des FC Thun an der Tabellenspitze damit noch einmal. 13 Punkte liegt der Aufsteiger vor der 25. Runde nun Lugano und St. Gallen. Wobei St. Gallen nächste Woche noch die verschobene Partie in Winterthur nachholt.
Am Sonntag 15. Februar empfangen die Thuner zu Hause den FC Sion. Radio Beo ist wie immer ab 14.00 Live vor Ort!
(text:sda,mbo/bild:levin anneler)