24 Juni 2021

Thun: Regenbecken ist in Betrieb

Gemeinsam haben Hilterfingen, Thun, Oberhofen und Sigriswil ein regionales Entw√§sserungsprojekt realisiert. Nach einj√§hriger Bauzeit konnten die vier Gemeinden das Regenbecken auf der L√§ndtematte in H√ľnibach am 24. Juni in Betrieb nehmen.

Weil die 40-j√§hrige Abwasserleitung am rechten Thunerseeufer √ľberlastet ist, haben die vier Gemeinden Hilterfingen, Thun, Oberhofen und Sigriswil gemeinsam ein regionales Entw√§sserungskonzept realisiert. ¬ęWir freuen uns, das unterirdische Abwasserr√ľckhaltebecken nach intensiven Vorbereitungen und einj√§hriger Bauzeit nun in Betrieb zu nehmen¬Ľ, so Gerhard Beindorff, Gemeindepr√§sident von Hilterfingen, vor den Medien. ¬ęDank der optimalen Zusammenarbeit k√∂nnen wir mit diesem Projekt das Abwasserproblem von vier Gemeinden l√∂sen und k√ľnftig Sch√§den an Geb√§uden und Infrastrukturen verhindern¬Ľ, erg√§nzt Konrad H√§dener, Gemeinderat von Thun.

Das unterirdische Regenbecken auf der L√§ndtematte in H√ľnibach fasst ein Volumen von 600m3 Wasser. Bei einer √úberlastung des Hangkanals wird das zufliessende Abwasser √ľber einen Siebrechen in das Becken geleitet und von dort dosiert wieder in den Hangkanal zur√ľckgepumpt. Ziel ist es, die Zulaufmenge von bis zu 1300 Liter pro Sekunde (l/s) bei Gewitterniederschl√§gen auf eine Weiterleitmenge von maximal 300 l/s zu drosseln und damit den Hauptkanal Richtung Thunersee zu entlasten. √úberl√§uft das Regenbecken, wird das √ľberschiessende, vorgekl√§rte Wasser via Seeleitung in den Thunersee entlastet. Die Steuerung sowie die Be- und Entl√ľftungsanlage befinden sich im zweist√∂ckigen Betriebsgeb√§ude auf der L√§ndtematte.

Das Regenbecken mit Betriebsgeb√§ude kostet 3,1 Millionen Franken. Die Stadt Thun √ľbernimmt 55 Prozent der Kosten, Hilterfingen 18 Prozent, Oberhofen 6 Prozent und Sigriswil 21 Prozent.

(text:pd/bild:holinger ag)