12 Februar 2023

Thun diskutiert ├╝ber zivilen Ungehorsam

Sich auf die Strasse kleben f├╝rs Klima? Das f├╝hrt zur Frage: Wie weit darf Protest gehen? UND Generationentandem l├Ądt zum Politpodium und diskutiert mit der Co-Pr├Ąsidentin der Junge Gr├╝ne Schweiz, Magdalena Erni aus Thun, Fraktionspr├Ąsident der SVP Thun Peter Aegerter, der Renovate-Aktivistin Selina Lerch und weitere G├Ąste unter der Moderation von Luc Marolf. Gemeinsam mit politikinteressierten jungen Vereinsmitglieder wurde entschieden: Das erste Politpodium von UND Generationentandem 2023 dreht sich um das vieldiskutierte Thema ┬źZiviler Ungehorsam┬╗. Auf dem Podium sind unter anderen Thuner PolitikerInnen. Denn oft finden Proteste ÔÇô ziviler Ungehorsam oder nicht ÔÇô auf der nationalen Politikb├╝hne statt. Doch welche Protestformen sind lokal m├Âglich? Und was ist auf der lokalen Ebene legitim?

Die Diskussion am n├Ąchsten Mittwoch, 15. Februar, d├╝rfte f├╝r viele von grossem Interesse sein. Es geht schliesslich nicht zuletzt um die Grundsatzfrage: Wie weit darf Protest in einer Demokratie gehen?

┬źZiviler Ungehorsam┬╗ ist unter KlimaaktivistInnen ein immer beliebteres Instrument, um auf die Klimakrise aufmerksam zu machen. Es sei nicht gerecht, argumentieren sie, dass die Politik beim Schutz aktueller und zuk├╝nftiger Generationen vor den drohenden Folgen der Klimakrise versagen. Deshalb seien illegalen Aktionen wie Strassenblockaden oder nicht genehmigte Proteste legitim. Anders sehen das dieKritikerInnen: KlimaaktivistInnen vergiften damit die politische Klimadebatte. Solche Formen von Protest seien nicht zielf├╝hrend und sogar undemokratisch.

(text:pd/bild:unsplash-symboldbild)