Thomas Zurbuchen träumt von Gämsen-Robotern auf dem Mond
Der ehemalige NASA-Forschungschef und heutige Leiter von ETH Space, Thomas Zurbuchen, war ein Highlight am diesjährigen Swiss Economic Forum (SEF) in Interlaken. Für Zurbuchen, aufgewachsen in Heiligenschwendi, ist die Rückkehr ins Berner Oberland eine Herzensangelegenheit, wie er im Gespräch mit BeO-Redaktorin Anita Weyermann (im Bild) sagt: „Hier sind meine Wurzeln, hier hat alles angefangen. Es ist eine der schönsten Regionen der Welt“. Schon als Kind blickte er von hier aus fasziniert in den Sternenhimmel.
Heute engagiert sich Zurbuchen dafür, die Schweizer Forschung und Wirtschaft global zu vernetzen. Die Schweiz sei in der Weltraumforschung hervorragend aufgestellt, insbesondere die Universität Bern gehöre zur Weltspitze im Instrumentenbau. Am SEF blickte er auch in die technologische Zukunft der Robotik und zog einen besonderen Vergleich „Mein Traum wäre, einen Roboter auf den Mond zu stellen, der wie eine Gämse ist. Der also im schwierigen Gelände ohne Weiteres laufen kann. Gämsen oder Steinböcke sind wie ein Wunder, wenn man ihnen zuschaut.“
Ziel solcher Projekte sei es, neue Technologien und zukunftsweisende Arbeitsplätze in der Schweiz zu fördern, von denen auch Berufsfachleute profitieren.
(text:tki/bild:beo)