25 Februar 2022

Swiss Re schreibt trotz Naturkatastrophen Milliardengewinn

Die Swiss Re hat im Gesch├Ąftsjahr 2021 trotz schwerer Unwetter einen Milliardengewinn erzielt. Der R├╝ckversicherer profitierte vom guten B├Ârsenumfeld und steigenden Tarifen. Die Dividende wird auf Vorjahresniveau gehalten.

Der Swiss Re ist der Sprung zur├╝ck in die Gewinnzone gegl├╝ckt: Nachdem im 2020 R├╝ckstellungen von knapp 4 Milliarden US-Dollar zu einem Verlust von rund 900 Millionen US-Dollar gef├╝hrt hatten, schloss der Konzern das Jahr 2021 laut Mitteilung vom Freitag mit einem Gewinn von 1,44 Milliarden ab. Das ist weniger als Analysten im Vorfeld gesch├Ątzt hatten.

Deutlich besser lief es der Swiss Re im Kerngesch├Ąft, der Sachr├╝ckversicherung. Mit dem Wegfall der Corona-Kosten verbesserte sich dort die Schaden-Kosten-Quote um ├╝ber Prozentpunkte auf 97,1 Prozent. Je klarer die Kennzahl unter 100 Prozent liegt, umso profitabler ist das Gesch├Ąft.

Belastet wurde das Sachgesch├Ąft allerdings von mehreren Naturkatastrophen wie etwa dem Hurrikan „Ida“, der Ende August von Starkregen begleitet von New Orleans bis nach New York gezogen war, oder den schweren Hagelunwetter und ├ťberschwemmungen des Sommers in Europa.

Der Generalversammlung schl├Ągt der Verwaltungsrat mit Blick auf den hohen Gewinn je Aktie eine zum Vorjahr unver├Ąnderte Dividendenzahlung von 5,90 Franken vor. Zudem strebt die Gruppe neu eine Eigenkapitalrendite im laufenden Jahr von 10 Prozent und bis 2025 von 14 Prozent an.

(text:sda/bild:unsplash)