15 Januar 2022

SVP-Delegierte fordern rasche Massnahmen gegen Strommangel

Die SVP-Spitze soll alles unternehmen, um eine sichere, unabh├Ąngige und kosteng├╝nstige Energieversorgung in der Schweiz gew├Ąhrleisten. Diesen Auftrag erteilten die Delegierten ihrer Parteileitung am Samstag mit 208 zu 0 Stimmen.

Namentlich soll sich die SVP daf├╝r einsetzen, dass der Bundesrat unverz├╝glich einen “Strom-General” einsetzt. Dieser soll bis im Sommer L├Âsungsvarianten aufzeigen, wie die drohende “Strommangel-Katastrophe” abgewendet werden k├Ânne.

Die SVP verlangt auch, dass die Landesregierung die CO2-Reduktionsziele zugunsten einer sicheren inl├Ąndischen Energieversorgung aufschiebt. Zudem soll der Bund diejenigen Kantone und St├Ądte in die Verantwortung nehmen, die aus Sicht der SVP eine verantwortungslose Energiepolitik betreiben.

Dazu z├Ąhlt die Partei Kantone wie Z├╝rich und Basel-Stadt. Diese sollten zuerst von einer Stromrationierung getroffen werden, da sie mit Massnahmen wie dem Verbot von ├ľlheizungen das Eintreten einer Mangellage noch befeuerten.

Ein Delegierter erinnerte in der Diskussion vor der Abstimmung an die Triage-Diskussion im Gesundheitswesen und schlug vor, in der Energiepolitik auch eine Triage zu machen: “Die Leute, welche die Atomkraftwerke nicht wollen und nur den Strom von den Bienen und den Maik├Ąfern wollen, denen stellen wir einfach den Strom ab.”

(text:sda/bild:unsplash)